Sonntag, 24. September 2017

Scharfe Tomatenpaste

Diese Tomatenpaste von Petra musste ich einfach nachbauen. Es las sich einfach zu interessant mit den Aprikosen und dem Anis. Pur mag ich beides nicht unbedingt sehr gerne, aber in dieser Paste passt es einfach!
Ein interessant süß-scharf-tomatiger Geschmack.
Ich hab übrigens vergessen meine Tomaten zu häuten und entkernen. Ja, das kann passieren. :-D
Eigentlich wollte ich die Tomaten kurz im Topf kochen und durch die Flotte Lotte passieren. Allerdings hatte ich dann versehentlich schon alle anderen Zutaten mit in den Topf geworfen. Gut püriert ist von der Tomatenhaut allerdings so gut wie nichts zu merken. Die Kerne merkt man allerdings schon, stören uns aber gar nicht.


Scharfe Tomatenpaste

500g Tomaten
1 rote Zwiebel
80g getrocknete Aprikosen
½TL Anissamen
125ml Olivenöl
1½TL Chili gepulvert 
Salz
Pfeffer

Die Tomaten entweder entstielen, kurz kochen, durch die Flotte Lotte passieren oder häuten, entkernen und würfeln. Die Zwiebeln schälen und grob würfeln, die Aprikosen ebenfalls grob zerkleinern. Nun Tomatenwürfel, Zwiebel, Aprikosenstücke, Anis, gemahlene Chilis und Olivenöl in einem Topf mischen und abgedeckt 4-5 Stunden ziehen lassen. 

Anschließend den Topf auf dem Herd erhitzen, ein halbe Stunde köcheln lassen, immer wieder mal umrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen, fein pürieren und abschmecken.
Heiß in sterile Gläser abfüllen.
Zur längeren Haltbarkein 30 Minuten bei 90°C einkochen.

Sonntag, 17. September 2017

Suga al diavolo

Ich hab noch so einige Tomaten-Rezepte, die ich eigentlich gerne bloggen würde bevor die Saison vorbei ist. Aber das werde ich vermutlich nicht mehr schaffen!
Heute fange ich (mach ich weiter) mit einer scharfen Tomatensoße an, die echt lecker wurde. Die Schärfe kann jeder selbst regulieren, in dem er mehr oder weniger scharfe Chilischoten verwendet. 
Ich habe eine Habanero und eine Piri Piri verwendet. Für unseren Gaumen ist das die perfekte Schärfe, wobei man die Habanero schon sehr deutlich heraus schmeckt. Nicht jeder mag den Geschmack der Habanero.
Entdeckt hatte ich das Rezept schon vor etwa 3 Jahren in dem Heft "Weck Land Journal", was ich mal geschenkt bekommen habe. Manchmal dauert es einfach lang. Schade eigentlich, denn durch die Kräuter schmeckt die Soße echt lecker.


Suga al diavolo

1kg Tomaten

Mein Stift scheint den Geist aufzugeben =/
120g Möhren
100g Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 Chilischoten (1 Habanero, 1 Piri Piri)
4EL Olivenöl
1 Zweig Petersilie
1 Zweig Minze
5 Salbeiblätter
1 Lorbeerblatt
10 weisse Pfefferkörner
1TL (Tomaten)essig
50ml Weißwein
Salz
Pfeffer aus der Mühle

Alles Gemüse würfeln.

Zwiebel und Knoblauch im Öl andünsten. Die restlichen Zutaten hinzugeben, aufkochen und weiter köcheln lassen. Durch ein Sieb passieren, pürieren oder durch die Flotte Lotte drehen, in den Topf zurück geben und dicklich einkochen lassen. Anschließend in sterile Gläser geben und bei 100°C für 90 Minuten einkochen.

Mittwoch, 13. September 2017

Ratatouille einwecken

Die Verwertung der Ernte läuft auf Hochtouren!
Da unser Ratatouille-Vorrat aufgebraucht ist und sich hier die Zucchini und Auberginen stapeln, beschloss ich welches einzukochen. Hier im Blog wollte ich nachschauen, wie lange und wie heiß ich es eingeweckt hatte und musste feststellen, dass ich es vor zwei Jahren gar nicht verbloggt hatte. Dabei war ich mir ganz sicher. Immerhin wusste ich noch sehr sicher, dass ich ziemlich zeitgleich Letscho eingekocht habe. Da beides bei gleicher Temperatur und gleich lange eingeweckt wird, hab ich halt dort nachgeschaut.
Der Vorrat hatte demnach 2 Jahre gereicht! Eigentlich benötigen wir es nur für ein schnelles Essen im Winter. Im Sommer wird Ratatouille einfach frisch mit der Ernte aus dem Garten gemacht. Am liebsten mit Polentaschnitten nach diesem Rezept

In der Zwischenzeit habe ich gelesen, dass Ratatouille auf Grund der Zwiebeln 60 Minuten eingeweckt werden sollte, wenn diese nicht gut durchgekocht sind. 
Da dieses Ratatouille gekocht wird bis die Soße dicklich wird, würde ich behaupten, dass das mit 30 Minuten passt Zumindest ist mir in den 2 Jahren kein einziges Glas schlecht geworden!


Ratatouille

6 rote und/oder gelbe Paprika
6 Aubergine
6 Zucchini
6 Zwiebeln, fein gewürfelt
6 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
Olivenöl 
1/2 TL Zucker
18 mittelgroße Tomaten
6 Zweig Rosmarin
6 Zweig Thymian
3EL weißer Balsamico
Salz
Pfeffer


Paprika, Aubergine und Zucchini fein würfeln. Das Gemüse in einer Pfanne ohne Öl nach und nach anbraten. Dabei das Gemüse immer wieder wenden. Am besten jedes Gemüse separat, jedes braucht unterschiedlich lang. Das angebratene Gemüse in einer großen Schüssel zwischenparken. Nebenbei die Tomaten würfeln und die Kräuter hacken.
Zwiebeln und Knoblauch mit dem Zucker in etwas Öl weich dünsten. Das angebratene Gemüse zugeben und kurz mitdünsten. Tomaten und Kräuter zufügen und so lange köcheln lassen bis die Soße dicklich ist.
Nun den Balsamico zur Ratatouille geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
Das Ratatouille in sterile Gläser bis 1cm unter den Rand füllen und 30 Minuten bei 90°C einwecken.

Diese Menge ergab bei uns ein leckeres Abendessen und 10 Weck-Sturz-Gläser á  370ml.
Dieses Rezept reiche ich beim "Blog-Event Konservieren" ein, welches gerade von Britta ausgerichtet wird.

Blog-Event CXXXIV - Konservieren (Einsendeschluss 15. September 2017)

Sonntag, 10. September 2017

Mais anbauen und einwecken

Nachdem der Anbau von Mais letztes Jahr so gut funktionierte, hab ich dieses Jahr ein paar Pflanzen mehr angebaut. Vor allem mit dem Ziel bis zur nächsten Ernte einen Vorrat anzulegen. 

Zuallererst hab ich im April die Pflanzen vorgezogen. Das mache ich am liebsten im Gewächshaus. Verwendet habe ich Rainbow Inka Mais von Dreschflegel. Mitte Mai hab ich die kleinen Pflanzen in die Beete gepflanzt. Eine Hälfte an den Rand der frischen Komposterde, zusammen mit Kürbissen und Sonnenblumen. Die andere Hälfte mitten ins Beet, gemeinsam mit Zucchini. Diese Pflanzkombinationen haben wunderbar gepasst und kennt man unter anderem schon von den Inkas, die Kürbisgewächse (z.B. Zucchini), Mais und Bohnen kombinieren.

Nun hab ich mich gefragt, wann die Kolben eigentlich erntereif sind. Letztes Jahr war ich ein wenig spät dran. Die Maiskörner waren schon etwas arg hart.


Kein typisch knallgelber Mais. Dafür bunter Inka-Mais.

Reif ist ein Maiskolben wenn der Maisbart trocknet und die Körner noch weich sind. Der Maisbart sind die "Haare" oben am Kolben. Wenn diese braun werden, also trocknen ist der Kolben sehr wahrscheinlich reif. Wenn man dann die Hüllblätter an der Spitze etwas weg macht, ein Maiskorn mit dem Fingernagel anritzen, das Korn weich ist und Milchsaft austritt, dann kann geerntet werden.

Die Haupterntezeit liegt zwischen Juli und September.
In meinem Garten war der Großteil der Kolben Ende August reif. Ein paar wenige Kolben sind nun noch am reifen.

Ich wollte den Mais einfach so wie er ist einkochen um später in der Verwendung so flexibel als möglich zu sein. Also quasi wie gekaufter Mais aus der Dose oder aus dem Glas. Aber ich wollte kleinere Mengen. Wir machen häufiger mal Pizza und ich brauche auf einer Pizza einfach Mais. Dann macht man ein Glas auf, braucht eine kleine Menge davon und hat einen Rest, der aufgebraucht werden muss. Ganz selten kippt mit der Inhalt dann und weg werfen mag ich einfach nicht! 

Mit einem Messer hab ich die Körner vom Kolben geschnitten. Wenn man die erste Reihe abschneidet, hat man natürlich auch halbierte Körner. Aber die nächsten Reihe kann man dann von der Seite her abschneiden, das geht recht gut. Die halbierten Körner fallen gar nicht so auf, wie man meint. Ich hatte anschließend sehr viel Maisbart in den Körnern. Ich hab die Körner ins Waschbecken gelegt, Wasser dazu laufen lassen und mit einem Sieb die oben schwimmenden Fäden abgeschöpft. Das ging sehr gut.

In einer Facebook-Einweck-Gruppe wurde darauf hingewiesen dass für das Einkochwasser ein Prise Zucker pro Glas, aber auf jeden Fall kein Salz verwendet werden soll, da die Körner davon hart werden. Ich habe meinem Mais einfach nur mit Wasser eingekocht. Das geht auch. Nun aber zum Rezept:


Mais einwecken

Twist off Gläser 
oder
Weck Gläser mit Deckel, Gummi und Klammern
Maiskolben
Wasser

Die Gläser mit heißem Wasser ausspülen und im Backofen für 15 Minuten bei 120°C sterilisieren. Die Gummiringe auskochen.
Mit einem Messer den Mais vom Kolben schneiden. Den Mais evtl "waschen", falls viel Maisbart dazwischen hängt und stört. Dazu in Wasser lesen und oben schwimmendes abschöpfen. Den Mais auf die Gläser verteilen und mit Wasser bis ca 1cm unter den Rand auffüllen. Die Gläser mit einem Deckel verschließen und 2 Stunden bei 100°C einkochen.
Anschließend aus dem Wasser nehmen, abkühlen lassen und testen ob die Gläser alle Vakuum gezogen haben.


Dieses Rezept reiche ich beim Blog Event "Konservieren" ein. Diesen Monat hat Britta die Ehre.

Blog-Event CXXXIV - Konservieren (Einsendeschluss 15. September 2017)

Dienstag, 5. September 2017

Garten Ende August '17

Dieses Mal hatte ich es tatsächlich nicht vergessen! Aaaber, ich war nicht zu Hause. Daher kommt der Garteneinblick ein paar Tage später als gewohnt:


Die Paprikapflanzen hängen total voll. Allerdings komme ich mit der Verarbeitung der Ernte ganz allgemein gerade nicht wirklich hinterher. Wöchentlich mehrere Kilo Tomaten und Massen an Auberginen, Zucchini,...

Apropos Auberginen: Diese weiße Sorte ist einfach toll. Produziert eine Frucht nach der anderen und sieht immer noch ganz frisch und jugendlich aus. Die lila Auberginenpflanzen dagegen haben schon ganz gelbe Blätter und sehen nicht mehr wirklich frisch aus.

Massen an gelben Cocktailtomaten.

Große, gelbe Paprika. Geplant ist diese Paprika gefüllt zu verwerten. Mal schauen, wann es dazu kommt. :-D

Kuckt mal wie viele Tomaten da dran hängen!

Dieses Jahr hab ich Zierkürbisse, orangen Hokkaido und grünen Hokkaido gepflanzt. Allerdings passt das Ergebnis nicht so ganz dazu. Das da oben sollte eigentlich ein grüner Hokkaido sein, oder?

Das hier ist ganz klar und eindeutig ein orangener Hokkaido.

Aber dieses Riesenteil hier ist doch kein Zierkürbis, oder?

Kann man in diesem Urwald irgendwas erkennen? Ganz links sieht man Karottenkraut. Die großen Blätter in der Mitte sind Zucchini. Da haben wir inzwischen tatsächlich die Schwemme. Kaum regnet es immer mal wieder. Zwischen den Zucchini sind Maispflanzen die auch eine mega Ernte beschert haben und noch bescheren werden.

Die ersten Trockenbohnen sind trocken und somit erntereif.

Die grünen Bohnen (in gelb und lila) tragen noch immer reichlich. So viel wie dieses Jahr hatte ich bisher, glaube ich, noch nie eingefroren.

Sellerieknollen werden bei mir einfach nie wirklich groß. Statt die Pflanzen selbst vorzuziehen hab ich dieses Jahr mal Setzlinge gekauft. Macht keinen Unterschied.

Unter Vlies versteckt sich Brokkoli.

Roter Spitzkohl und Weißkohl. Ohne Vlies dieses Jahr keine so gute Idee.

Rote Beten könnte ich dieses Jahr auch viele geerntet haben. Aber noch kam ich nicht dazu.

Die Karotten machen dieses Jahr auch richtig gut mit. Vielleicht versuche ich noch mal welche einzuwecken.

Der rote Mangold.

Riesenkohlrabi!

Brokkoli ohne Vlies im Hochbeet. Noch sieht er nicht schlecht aus.

Diesen Sommer wuchs mal wieder ein Bovist im Beet. Die tauchen hier immer mal wieder auf. Sollen ja ganz lecker schmecken. Getraut haben wir uns bisher aber noch nie. Dieses Exemplar ist nun aber schon recht alt und definitiv nicht mehr essebar, bzw. schmackhaft.

Die Weintrauben sind fast reif.

Viele kleine Birnen.

Der Rosmarin blüht so schön!

Ein paar wenige Äpfel hängen noch im Baum. Die meisten der wenigen Exemplare waren wurmig und sind schon lange herunter gefallen.

Viele gelbe Himbeeren.

Sonntag, 3. September 2017

lesenswert 6/16

Ein Einblick in meine "Blase" des Interntes. Viel Spaß beim lesen. =)

Schäfchen. Gar nicht weit von hier. =)

Sonntag, 27. August 2017

Zucchini-Schokoladen-Kuchen

 Vor einigen Jahren hab ich mal Muffins mit Zucchini gebacken. Also süße Muffins. Die waren lecker und so richtig schön feucht und saftig.
Natürlich gibt es das auch als Kuchen, ich meine auch, ich hätte schon mehrfach Rezepte abgespeichert. Aber als letztens im Newsletter vom Bio-Kisten-Lieferant (wir beziehen sehr häufig Fleisch von dort) ein Zucchini-Schoko-Kuchen stand, musste ich ihn endlich mal backen.

Da es momentan immer mal wieder regnet und dazwischen schön und warm/heiß ist, produzieren die Zucchini gerade seeeehr gut und man weiß als wirklich nicht was noch alles damit machen, denn jeden Tag kann und will man dann doch nicht Zucchini essen. :-D

Im Kuchen machen sie sich aber echt super! Lecker schokoladig und mega saftig dank der Zucchini von der man aber selbst nichts schmeckt.

Im Rezept ist eine Backzeit von 50-60 Minuten angegeben. Bei mir war der Kuchen 70 Minuten im Backofen bis die Stäbchenprobe gut ausfiel.




Zucchini-Schokoladen-Kuchen

25 cm Kastenform
240g Mehl
50g Kakaopulver
1TL Natron
½TL Backpulver
eine Prise Salz
1 Vanilleschote
3 Eier
120ml Öl
120g Rohrzucker
350g  grob oder fein geriebene Zucchini
2 handvoll Walnusskerne, leicht zerkleinert
50g weisse Schokolade, gewürfelt

Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die trockenen Zutaten mischen und zur Seite stellen.
Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Nach und nach das Öl unterrühren. Das Mark der Vanilleschote untermischen. Die trockenen Zutaten darunter geben und gut vermischen. Zum Schluss die Zucchini, Walnusskerne und Schokoladenwürfel unterheben.
Den Teig in die gut gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben. Der Kuchen etwa 50-60 Minuten im Ofen backen. Auf jeden Fall den Stäbchentest machen.
Den Kuchen in der Form ca. 5 Minuten stehen lassen, anschließend den Kuchen auf ein Gitter stürzen und auskühlen lassen.

Sonntag, 20. August 2017

BBQ Sauce

Vor einiger Zeit entdeckte ich beim Stöbern in neuen Blogartikeln die BBQ-Sauce, sowie den BBQ-Rub im Kuriositätenladen.
Da M gerne Rubs zubereitet leitete ich ihm den Link zum Rezept per Mail weiter. Am darauffolgenden Wochenende hat er den Rub gleich gemischt und ausprobiert. Lecker war er!

Letztens wollte er dann Pulled Pork machen und schlug mir vor noch schnell die BBQ-Sauce zu köcheln. Gesagt - getan. Schnell ging es wirklich, sogar eigenes Ketchup war noch da und mega lecker war die Sauce auch noch!


An unserer Gartenparty war die Sauce dann der Renner und im Nu leer. Daher muss ich die Rezepte nun doch einfach verbloggen, auch wenn ich leider gar keine tollen Bilder habe. Sobald ich Nachschub herstelle, werd ich die Fotos austauschen. ;-)


BBQ-Rub


5g gelbes Senfpulver
30g Paprikapulver, edelsüß
20g grobes Meersalz
30g brauner Zucker
5g Kreuzkümmel
5g Piment d'Espelette
5g Pimenton de la vera 
1TL Zwiebelpulver

Alle Zutaten miteinander vermischen und in einem Schraubglas aufbewahren.

Die BBQ-Sauce befindet sich, wie wahrscheinlich ganz einfach klar erkennbar, in der Mitte. ;-)

BBQ-Sauce

400g Tomatenketchup
200g Wasser
75g Apfelessig
70g brauner Zucker
2TL BBQ-Rub, siehe weiter oben
1/4TL Cayennepfeffer
4TL Liquid Smoke 
etwas Salz

Ketchup, Wasser, Essig, Zucker, Pfeffer und den Rub in einem Topf verrühren, aufkochen und etwa eine Stunde vor sich hin köcheln lassen. Die Sauce sollte schön eingedickt sein. Nun mit Liquid Smoke und bei Bedarf Salz abschmecken. In sterile Gläser abfüllen und wenn es länger halten soll bei 90°C 30 Minuten einkochen.

Mittwoch, 16. August 2017

Sandwichgurken mit Sud nach Weck

Die letzten Jahre hab ich einige Rezepte für Essiggurken gepostet, zum Beispiel hier, hier, hier, hier, hier und hier.
Sie sind alle gut, aber die letzten Jahre hat sich ein Rezept herauskristallisiert, welches lecker, einfach und praktisch ist. 
Bisher hab ich es noch nicht mal gebloggt wie ich festgestellt habe und hole es hiermit nach. Ein wenig hab ich das Rezept natürlich abgeändert. Ich bin mir recht sicher, dass im Original kein Apfelessig verwendet wird. Ich persönlich mag ihn einfach am liebsten, da er schön mild schmeckt. 
Je nach Lust und Laune füge ich Knoblauch, Zwiebeln, Chilischoten,... hinzu oder auch nicht. Mittlerweile machen wir die Essiggurken auch überwiegend als Sandwichgurken, also in Scheiben geschnitten ein. Wir benötigen es so einfach am häufigsten.


Essiggurken nach Weck

Einlegegurken

Sud, pro Glas:
105ml Essig
195ml Wasser
1TL Zucker 
1TL Salz

pro Glas:
1EL gelbe Senfsamen
1EL schwarze Senfsamen
1 Korn Piment
1 Lorbeerblatt
5 schwarze Pfefferkörner
5 weiße Pfefferkörner
evtl. 1 Chilischote
evtl 1/2 Zwiebel
evtl. 2 Knoblauchzehen

Am Vortag die Einlegegurken waschen und mit einer Gemüsebürste oder einem Schwamm abrubbeln. Mit einem Zahnstocher rundherum einstechen, den Stiel und den Blütenansatz entfernen und in eine Schüssel mit Salzwasser legen. Diese Schüssel über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Tag die Gläser mit heißem Wasser ausspülen und im Backofen bei 120°C 15 Minuten sterilisieren. Wer Weck-Gläser verwendet kocht die Gummiringe 10 Minuten aus.
Entweder die Gurken in Scheiben schneiden oder so wie sie sind in die Gläser schichten und stapeln. Die übrigen Zutaten zugeben, wie Senfsamen, Pfeffer, usw.
Für den Sud den Essig, das Wasser, Zucker und Salz in einen Topf geben, aufkochen und über die Gurken in die Gläser füllen. Mindestens bis 1cm unter den Rand. Mit dem Deckel verschließen und bei 90°C 30 Minuten einwecken.

Sonntag, 13. August 2017

12 von 12 im August '17

Gestern hab ich ohne Probleme geschafft an 12 von 12 zu denken. Praktisch, dass es diesen Monat auf den selben Tag fiel wie unser jährliches großes Gartenfest.
Seht selbst:

Den frühen Morgen starte ich erst Mal mit aufräumen. Der Weck-Topf ist trocken, die Schüssel will gewaschen werden und der Geschirrspüler ist schon seit gestern Abend fertig und will ausgeräumt werden. Das Kind spielt dabei, bzw. steht sie am Geschirrspüler und will helfen.

Da ich mich müder als sonst fühle, gönne ich mir einen Kaffee.

Frühstück fürs Kind. Bananenpancakes, Müslibrei und Wasser. Hmmm, das Bild steht aufm Kopf merk ich grad. 

Gestern hatte ich noch schnell Essiggurken und BBQ-Sauce eingekocht. Die Gläser müssen noch beschriftet und verräumt werden.

Da das Wetter alles andere als toll für eine Gartenparty ist, soll das ganze im auf zwei Seiten offenen Schopf stattfinden. Am Tag zuvor hatte ich schon ein bisschen aufgräumt, nun geht es weiter.

Während das Kind zu Mittag isst, schnippel ich das Obst für die alkoholfreie Caipi-Bowle. Honigmelone und Nektarinen. Der frisch gepresste Saft von mehreren Limetten und Rohrzucker kommt auch gleich dazu.

Dann richte ich gleich noch das Dessert. Schwarzweiße Haferflocken-Cookies und die weltbesten Brownies

Dann wandert noch schnell das Rosmarin Focaccia in den Backofen. Auf dem Bild im Vordergrund steht das schon gestern gebackene "Dunkle Bauernbrot".

Eigentlich könnte es los gehen. Es ist alles gerichtet. Wir machen es uns aber noch ein bisschen gemütlich.

Dann fällt mir allerdings auf, dass vom Pommesgewürz gar nicht mehr viel da ist und ich mische noch schnell Nachschub.

Soooo, die Feier ist rum, es ist dunkel, die Feuerschale glüht noch warm. Wir räumen ein bisschen auf.

Die Küche wird vom Chaos beherrscht. 

Nachdem fast alles aufgräumt ist, mache ich mich auf den Weg ins Bett. Zähne putzen, umziehen, usw.

Eigentlich wollte ich dann noch ein Kapitel lesen, aber das Kind wacht gerade auf und möchte zu mir ins Bett. Naja, wird halt morgen gelesen.

Weitere 12 von 12 gibt es hier.