Sonntag, 18. Juni 2017

Salted Chocolate Chip Tahini Cookies

Nach dem Kuchen letzte Woche, gibt es heute mal wieder Cookies. Meine Oma konnte Nachschub sicher gut gebrauchen.
Ich lese Blogs ausschließlich via einem Reader, folge manchen aber zusätzlich per Facebook. Und genau da hat jemand den Link zu diesem Rezept gepostet und geschrieben, dass diese Cookies sehr bald gebacken werden müssen. Fragt mich aber nicht welcher Blog das war. Ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern.
Aber ich hab mir das Rezept angeschaut und ebenso beschlossen: Die muss ich testen!
Und was soll ich sagen? Sehr lecker! Der leicht salzige Touch ist eh immer gut. Ich hab ein eher mildes Tahini verwendet, könnte mir aber auch ein kräftigeres gut vorstellen, so wie dieses selbst gemacht. Die milde Version die ich verwendet hatte ist genau so hergestellt, den Sesam hatte ich aber nicht geröstet.




Salted Chocolate Chip Tahini Cookies

18-25 Cookies 
115g weiche Butter
120ml Tahini
100g Zucker
90g Rohrzucker
1 Ei 
1 Eigelb 
1TL Vanilleextrakt
150g Mehl
¾TL Backpulver
1TL Meersalz
280g Vollmilchschokolade, gehackt
Fleur de sel

Butter, Tahini, Zucker und Rohrzucker in einer Schüssel 2-3 Minuten schaumig rühren. 
Da Ei, das Eigelb und den Vanilleextrakt hinzugeben und eine weitere Minute rühren.
In einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver, Salz und gehackte Schokolade mischen und zugeben. Nur kurz untermischen, bis es gerade so vermengt ist. Über Nacht oder ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen.
Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. 2 Backbleche mit Backpapier belegen.
Aus dem Teig mit der Hand kleine Kugeln oder mit einem Eisportionierer große Kugeln formen. Auf das Backblech legen und leicht andrücken. Abstand lassen. Kleine Cookies 12 Minuten backen, große Cookies 14-15 Minuten.

Sonntag, 11. Juni 2017

Russischer Zupfkuchen vom Blech

Ich mag Russischen Zupfkuchen sehr gern, hab aber noch nie einen gebacken. Letztens stolperte ich über diese Blechkuchenversion und dann ergab sich auch noch die Gelegenheit ihn zu backen. Für uns wäre ein Blech viel zu viel, aber für einen Geburtstag mit vielen Leuten perfekt.
Schnell gemacht war der Kuchen und sehr lecker! =)
Leider hat es dann nur noch zu schnellen Handybildern gereicht und natürlich unangeschnitten. :-)



Russischer Zupfkuchen vom Blech

1 normales tiefes Backblech
für den Teig
420g Mehl
200g selbst gemachten Vanillezucker
3TL Backpulver
40g Backkakao
1 Prise Salz
2 Eier
250g Butter
für die Füllung
375g Butter
4 Eier
1000g Quark 20%
250g Zucker
2TL Vanilleextrakt
70g Stärke
optional 1TL Zitronenschalenabrieb

Mehl mit Zucker, Vanillezucker, Kakao, Salz und Backpulver mischen. Die Eier und die Butter in Stücken zugeben und alles miteinander verkneten. Das Backblech mit Backpapier auskleiden oder einfetten. Nun 2/3  des Teiges auf dem Boden ausrollen oder mit den Händen, bzw. den Fingern verteilen und andrücken.
Die Butter für die Füllung schmelzen und etwas abkühlen lassen. Die Eier mit dem Quark, dem Zucker, dem Vanilleextrakt, der Stärke und ggf. der Zitronenschale glatt rühren, die geschmolzene Butter unterrühren und alles auf dem ausgerollten Boden verteilen und glatt streichen. 
Den restlichen Teig in Stücke zupfen und auf der Quarkmasse verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze  45 Minuten backen.

Sonntag, 4. Juni 2017

lesenswert 3/17

Endlich gibt es mal wieder ein Lesenswert. Irgendwie schaffe ich es dieses Jahr nur alle 2 Monate. Aber immer noch besser als nichts, oder?
Genießt den Sonntag und viel Spaß beim lesen. =)
Leider nicht besonders gut geworden. Vor einigen Wochen schon, konnte ich hier die 3. Königin dieses Jahres zeichnen. =)

Mittwoch, 31. Mai 2017

Rhabarber-Vanille-Sirup

Der Rhabarber wächst und wächst. Herrlich!
M wünschte sich Sirup. Momentan trinkt er wieder mehr Sirup als die letzten Jahre. Daher musste Nachschub her. 

Mein Rhabarber im Garten ist eine eher sehr alte und unrote Sorte. Sobald die Schale ab ist, ist da nichts mehr rotes. Für den Sirup wird der Rhabarber nicht geschält, daher bekommt der Sirup eine nette rosa Farbe. 

Der Sirup schmeckt wirklich herrlich vanillig nach Rhabarber und der Vorrat wird bestimmt nicht lange halten. Am Besten ich mache möglichst schnell nochmal Nachschub, bevor die Zeit der Ernte vorüber ist.

Entdeckt hatte ich das Rezept hier und es ist eine Abwandlung eines Rezeptes welches ich vor 5 Jahren verbloggt hab. Diese abgewandelte Version schmeckt aber einen Ticken besser! =)


Rhabarber-Vanille-Sirup

700g Rhabarber, wenn möglich rotstielig
450g Zucker
250ml Wasser
½ Limette; den Saft
1 Zitrone; den Saft
1 Vanillestange

Rhabarber waschen und in dünne Scheiben schneiden. Mit dem Zucker vermischen und etwa 1 Stunde lang Flüssigkeit ziehen lassen. Vanilleschote aufschneiden und auskratzen. Wasser, Vanillemark, ausgekratzte Schote und Limetten- und Zitronensaft hinzufügen, etwa 1/2 Stunde köcheln lassen, bis der Rhabarber sehr weich ist. Den Rhabarbersirup durch ein feines Sieb streichen, nochmals aufkochen lassen und in sterilisierte Flaschen füllen.

Samstag, 27. Mai 2017

Garten Ende Mai '17

In diesem Monat lohnt es sich mal wieder einen Rundgang durch den Garten zu machen.
Das Wetter ist seit Tagen auch schon wunderschön und wird wohl auch noch ein bisschen so bleiben. Ich hab es Mitte des Monats geschafft alles raus zu pflanzen und einige der gesäten Pflanzen sind aufgegangen:

Die Stockrosen an der Hauswand. Da wächst dieses Jahr so einiges!

Insgesamt sind es dieses Jahr so etwa 32 Tomatenpflanzen. Davor stehen Paprika, Chili und Auberginen in den Eimern.

Die Tumbling Tom hab ich dieses Jahr in einer Hängeampel. Mal schauen was daraus wird. Letztes Jahr hatte ich 2 Pflanzen in einem Balkonkasten, das ging sehr gut.

Man kann nicht alles erkennen, aber auf dem frisch umgesetzten Komposthaufen sind mehrere Kürbispflanzen, Sonnenblumen und Mais.

Im Gewächshaus sind Auberginen, Paprika und Chilis. Fenchel steht da auch immer noch vom Frühjahr. Der fängt jetzt erst so richtig an zu wachsen.

Viele Töpfe mit vorgezogenen Pflanzen. Das meiste ist eigentlich schon ausgepflanzt, da bei diesem Wetter aber immer die eine oder andere Pflanze eingehen könnte, steht vieles noch als Reserve rum.

Der Borretsch hat sich selbst ordentlich ausgesät.

Ja, hier sieht man kaum was. Die Spatzen fressen mit dieses Jahr die kompletten Erbsen. Da wird wohl nichts zu ernten sein.

Die Buschbohnen keimen.

Leider sieht man es kaum. Zwischen den Zwiebeln wachsen noch ganz kleine Karotten und weiter hinten Rote Bete.

Ich hatte die Hoffnung dieses Jahr endlich mal Dicke Bohnen ernten zu können. Aber nun sind die meisten Pflanzen schon wieder von Läusen besiedelt.

Die Kartoffeln im Hochbeet wachsen wieder schön, nachdem sie einen Frostschaden hatten.

Der Knollensellerie ist nun auch ausgepflanzt und musste erst mal mit ein wenig Schneckenkorn geschützt werden.

Der Petersilie hat das Umpflanzen nicht so gut getan, erholt sich aber grad etwas. Die Gurken sind noch seeeehr unscheinbar! :-)

Hier stehen Mais und Zucchini in einer Reihe. 

Die Stangenbohnen sind nun auch gekeimt.

Der Thymian beginnt zu blühen.

Der erfrorene Ahorn treibt wieder neu aus. Blühen wird er dieses Jahr wahrscheinlich aber nicht mehr, oder?

Salaaaaaat. Lecker! Vom Pflücksalat sind wir täglich am ernten, damit die Kopfsalate Platz zum wachsen haben.

Es wird viele Sommerhimbeeren geben.

Hier kann man nicht viel erkennen. Die Stängel sind 3 Sonnenblumen. Die kamen aus der Komposterde, die ich zum Auffüllen ins Hochbeet gegeben hab. In der Mitte, man sieht es kaum, sind 2 ganz kleine Zucchini-Pflanzen.

Die Brombeeren sind auch wie verrückt am blühen.

Die ersten Borretschblüten.

Ich hätte es nicht gedacht, aber am Stämmchen an der Hauswand haben ein paar Kirschen den Frost überlebt.

Ebenso ein paar Pfirsiche. Allerdings ist die Pflanze übervoll mit Läusen.

Noch ein Zwiebelbeet, hier immerhin mit sichtbaren Karotten dazwischen.

Eigentlich hab ich immer nur 2 Bienenvölker nebeneinander stehen. Dieses Jahr fehlt mir aber gerade ein bisschen der Platz für ein weiteres Gestell. Bisher ist noch kein Volk geschwärmt. Ich hab fleißig Ableger gebildet. Bis auf das grüne Volk auf dem linken Gestell, haben alle eine Königin die schon fleißig Eier legt.

Der Mohn blüht wieder wunderschön. Die Bienen haben ihn inzwischen auch entdeckt.

Die Iris blüht auch wunderschön und üppig.

Und nochmal 2 Völker.

Auch ein paar wenige Aprikosen haben den Frost überlebt.

Der Holunder blüht.

Nur eine meiner Blaubeerpflanzen hat Blüten angesetzt. =(

Taybeeren.

Erdbeeren und Knoblauch

Blühender Schnittlauch

Sonntag, 21. Mai 2017

Dinkelmischbrot

Vor einiger Zeit hatten wir es ungewöhnlich ruhig und bevor mir etwa langweilig werden könnte, hab ich immer viele Ideen, was ich alles machen könnte.
Brot auf Vorrat in der Gefriertruhe ist immer gut. Und da grad wirklich alles aufgebraucht war, hab ich mal wieder einen Sauerteig angesetzt.

Das Dinkelmischbrot gab es das erste Mal und hat uns gut geschmeckt. Das Rezept ist aus dem Brotbackbuch Nr. 2 und wird eigentlich rund gewirkt gebacken. Ich hab mich aber spontan entschlossen, eine Kastenform zu nutzen. Finde ich momentan einfach praktischer.


Dinkelmischbrot

Sauerteig
135g Roggenmehl 1150
135g Wasser
14g Roggen-ASG

Autolyseteig
550g Dinkelmehl 1050
300g Wasser

Hauptteig
Sauerteig
Autolyseteig
14g Salz

Die Sauerteigzutaten mischen und 16 bis 20 Stunden reifen lassen.
Die Zutaten für den Autolyseteig mischen und  30 Minuten ruhen lassen.
Nun alle Teigzutaten 5 Minuten langsam und anschließend 2 Minuten schnell kneten. Der Teig löst sich vollständig von der Schüssel.
Für 2 Stunden zur Stockgare stellen, nach 60 Minuten dehnen und falten.
Nun den Teig aufarbeiten, also erst rund wirken, dann lang und in die Backform geben. Weitere 90 bis 120 Minuten gehen lassen.
60 Minuten bei 250°C fallend auf 200°C backen. Nach 1 Minute schwanden, nach 5 Minuten ablassen.

Donnerstag, 18. Mai 2017

Die erste Erdbeere! =)

Die ersten Erdbeeren aus dem eigenen Garten dieses Jahr!
Trotz des späten Frost sind die Erbeeren gar nicht sooo spät dran. Ich hatte mehr erforene Blüten erwartet, aber scheinbar waren einige gut geschützt.


Im Vergleich die letzten Jahre:

Sonntag, 14. Mai 2017

Baked Beans - einkochen

Die Bohnen aus der letztjährigen Ernte lagerten bis vor kurzem noch immer fast unangetastet in der Küche. Nur einmal haben wir die kleinste Sorte eingeweicht, gekocht und für ein Chili verwendet. 
Nachdem der eingeweckte Vorrat nun immer weniger wurde, wollte ich die Gelegenheit nutzen, so lange unser Holzofen Ende April gerade wieder in Betrieb war und Nachschub herstellen.
Dabei kam mir in den Sinn, dass ich schon lange auch mal Baked Beans einkochen wollte. Gedacht - getan.
Das Ergebnis ist richtig lecker und wird wahrscheinlich nicht sehr lange halten.
Hoffen wir mal, dass die Bohnenernte diesen Sommer was wird! :-)

Für mich ist das übrigens immer so ein kleines bisschen Urlaubsfeeling! =) Als wir mit dem Zelt in Schottland und in Cornwall unterwegs waren, gab es manchmal der Einfachheit wegen Baked Beans aus der Dose. Gerade wenn es regnete, waren die Bohnen in unserem mit Alkohol betriebenen Campingkocher sehr schnell aufzuwärmen.



Baked Beans

6x 500g Weck-Gläser + 1 Marmeladenglas
500g weiße Bohnen
4 Schalotten
2-3 Knoblauchzehen
Rapsöl
1000g stückige Tomaten
2l Gemüsebrühe
4EL Rohrohrzucker
2 Lorbeerblätter
2EL Tomatenmark
4TL Pimenton de la Vera
4EL Apfelessig

Die Bohnen über Nacht in Wasser einweichen.
Die Schalotten und den Knoblauch schälen, klein hacken und in Rapsöl andünsten. Die Bohnen abgießen und zugeben. Stückige Tomaten, Gemüsebrühe, Rohrohrzucker, Lorbeerblätter, Tomatenmark und Pimenton de la Vera zugeben. Eine Stunde mit geschlossenem Deckele kochen bis die Bohnen gar sind. Danach mit offenen Deckel weiterkochen bis die Soße schön eingekocht ist, bzw. von der Konsistenz her dicker wird.
Das kann nochmal bis zu 1,5 Stunden dauern. Nun den Apfelessig zugeben.
Wenn das Ganze nun eingekocht werden soll, zuerst die Gläser sterilisieren, in dem die Gläser mit kochendem Wasser ausgespült werden und im Backofen bei 120°C für 10 Minuten getrocknet werden. Die Baked Beans einfüllen, die Gläser verschließen und im Einkochtopf bei 100°C für 90 Minuten einkochen. Danach sofort aus dem Topf nehmen, abkühlen lassen und prüfen ob alle Gläser ein Vakuum gezogen haben.