Mittwoch, 25. Mai 2016

Erdbeer-Zitronen-Cookies mit weißer Schokolade

Noch sind die Erdbeeren im Garten nicht reif. Wir sind dieses Jahr spät dran. 
Seit 2012 halte ich das Datum der ersten reif geernteten Erdbeere fest und nur 2013 hat es bis in den Juni gedauert. Die anderen Jahre gab es immer schon im Mai die ersten zu ernten.

Aber immerhin liegen auf meinem Arbeitsweg mehrere Erdbeer/Spargelstände und hin und wieder halte ich an und gönne uns eine Schale.

Dieses Mal hab ich dann einen kleinen Teil davon abgezwackt und diese Cookies gebacken! Sehr lecker zitronig-fruchtig. Entdeckt hatte ich sie letztes Jahr hier bei Andrea.


Erdbeer-Zitronen-Cookies mit weißer Schokolade

etwa 22 Stück
90g Butter
75g selbstgemachten Vanillezucker
1 Ei
150g Mehl
1TL Backpulver
1 Prise Salz
geriebene Schale einer ½  Zitrone
60g Haferflocken
80g weiße Schokolade, klein gehackt
80g Erdbeeren, gewaschen und in kleine Stücke geschnitten

Backofen auf 175°C Umluft vorheizen.
Butter mit Vanillezucker schaumig schlagen. Ei unterrühren, danach Mehl, Backpulver, Salz und Zitronenschale. Schokostücke und Haferflocken unterheben.
Entweder mit einem Teelöffel Häufchen auf das Backblech setzen oder mit den Händen kleine Kugeln formen, etwas platt drücken und anschließend die Erdbeerstückchen darauf verteilen.
Cookies im heißen Ofen ca. 14 Minuten backen bis sie goldbraun sind.

Sonntag, 22. Mai 2016

Hirseporridge

Da ich nur am Wochenende frühstücke, gibt es bei mir nicht besonders viel Abwechselung. Komischerweiße habe ich aber immer ab der wärmeren Jahreszeit Lust auf Porridge und diverse Breie.

Da mir dieses eher ungewöhnliche Porridge aus Hirse sehr gut geschmeckt hat, will ich es mir Euch teilen.
Entdeckt hatte ich es erst vor kurzer Zeit bei Tina von Lunch for one.

Ich hatte nicht gerade unbedingt Obst der Saison im Vorrat, ausser einer Kiwi, aber noch genug Beeren im Tiefkühler. Als Milch hatte ich Kokosmilch verwendet.

Sehr, sehr lecker. Wird es in nächster Zeit sicher häufiger mal geben. =)

Hirseporridge


1 gute Portion

100g Hirse
200ml Wasser
100ml Milch (Kuhmilch, Kokosnussmilch)
1TL Ahornsirup oder Dattelmus
2TL Nussbutter
Obst der Saison

Hirse abwiegen und unter fließendem Wasser abspülen. In einen Topf geben und etwa 5 Minuten auf mittlerer Stufe unter ständigem Rühren anschwitzen lassen. 
Das Wasser hinzugeben und zugedeckt für rund 10 Minuten auf kleiner Stufe, bei gelegentlichem umrühren, quellen lassen. Zum Schluss die Milch zugeben und 5 Minuten köcheln lassen.
Nun den Ahornsirup unterrühren.
Porridge in Müslischalen füllen, Obst und Nussbutter nach Wahl hinzufügen und evtl. mit etwas heißer Milch übergiessen.

Sonntag, 15. Mai 2016

lesenswert 5/16

Ein schönes verlängertes Wochenende wünsch ich allen Lesern und viel Spaß beim lesen und stöbern in den gesammelten Links:

  • Eine kleinde Ode an den Löwenzahn. Vor allem den Punkt mit der Bienenweide kann ich nur unterstreichen! Der Löwenzahn bietet Massen an Nektar UND Pollen! Schade, dass es nur noch so wenig Löwenzahn gibt! Wer schonmal Löwenzahnhonig gegessen hat, weiß wie lecker er ist! In meinem ersten Imkerjahr konnte ich Löwenzahnhonig ernten. So gut! Seit dem hat es leider nicht mehr geklappt.
  • Ein schönes Interview zu guten Lebensmitteln.
  • Mal ein wirklich guter Artikel zum Bienensterben (auch Wildbienen), Imker und Honig.
  • TTIP.
  • Ich bin fast ein bisschen Stolz auf unseren Edeka hier in der Gegend. Es gibt meines Wissens keinen verpackungsfreien Laden hier in der Gegend. Aber der Hieber (Edeka) hatte schon immer tolle Ideen und setzt sehr vieles davon um. Bin gespannt, wann das verpackungsfreie Einkaufen an den Theken hier im Hieber vor Ort möglich sein wird.
  • Die Seite "Experiment Selbstversorgung" verfolge ich inzwischen schon seit einiger Zeit. Dieses Jahr war ein Artikel über die Beiden Prüfungsthema in der österreichischen Matura (Abitur). Hier geht es zu einem Bericht darüber und einem Interwiev der Beiden in Videoform.

Donnerstag, 12. Mai 2016

12 von 12 im Mai '16

Heute, am 12. des Monats gibt es wieder 12 Bilder, die im Laufe des Tages entstanden sind.
Das Besondere heute? Ich habe diese Woche gerade Urlaub. Die bisherigen Tage hab ich draußen im Garten verbracht. Es gab viel zu pflanzen und auszusäen. Bisher war auch das Wetter herrlich.
Heute aber, hat es ohne Unterbrechung geregnet!
Im Haus gibt es genug zu tun, aber seht selbst:

Leider bin ich gar kein Langschläfer! Aber im Urlaub freu ich mich immer darauf, statt früh aufstehen zu müssen, einfach liegen zu bleiben und zu lesen.

Einer meiner momentanen Frühstücks-Favoriten: Eine Scheibe Bauernbrot, mit nativem Kokosfett und Quittengelee.

Anschließend geht es ans backen. Was entsteht wohl aus Zutaten wie gehackter Schokolade, Cookie-Bröseln, Mandeln, geschmolzener Butter, Kokosraspeln und Cranberries?

In der Zwischenzeit wird die Yogamatte ausgepackt und die Beweglichkeit mal wieder ein wenig trainiert.

Über Nacht hab ich auskristallisierten, festen Honig unter 40°C aufgetaut. Da er inzwischen flüssig ist, hole ich ihn aus dem Weck-Topf.

Um den flüssigen Honig gleich abfüllen zu können, sterilisiere ich meine Honiggläser.

Kurz vor den Gläsern war mein "Gebäck" im Ofen. Das ist inzwischen abgekühlt. Ich habe mich an Choconut-Cranberry-Slices versucht. Sie kommen meiner Schottland-Erinnerung zwar nicht sehr nah, schmecken aber herrlich. Lediglich etwas süß.

Als die Gläser abgekühlt sind, fülle ich meinen letzten Rest Wald- bzw. Tannenhonig ab. Ich hoffe der Wald wird dieses Jahr honigen. Nachschub wäre schön. Die Leute lieben Waldhonig.

Bevor ich los muss, mische ich noch schnell meine Lieblings-Gyros-Würzmischung und lege Fleisch darin ein.

Auf dem Weg von der Haustür zum Auto stelle ich schnell dieses Kästchen neben einer Balkontomate ab. In diesem sogenannten "Begattungskästchen" sind einige Bienen, die die letzten 3 Tage in "Kellerhaft" verbracht haben. Doofes Wort, muss ich gestehen und ist eigentlich auch nichts Schlimmes. 
Ich weiß nur noch nicht ob es funktioniert hat.

Dann mache ich mich auf den Weg in den Hotzenwald, eine Freundin besuchen. Es regnet schon den ganzen Tag ohne Pause. Die Hinfahrt ist eigentlich ganz angenehm, aber auf dem Rückweg ist eine ganz typische Stelle völlig zugenebelt. Man sieht die Hand vor Augen kaum, geschweige denn den nächsten Leitpfosten.
Ein Foto mache ich aber erst, als ich aus dem Nebel raus bin. ;-)

Nach dem Abendessen lese ich mein Internet leer und anschließend schauen wir "Mr. Holmes", in dem tatsächlich die eine oder andere Biene vorkommt. =)

Mehr 12 von 12 gibt es bei Caro von "Draußen nur Kännchen".

Freitag, 6. Mai 2016

Feiertagswanderung

Rechtzeitig zum Feiertag wurde das Wetter herrlichst und wunderbar!
Wir hatten zuvor schon beschlossen eine kleine Wanderung zu machen.
Da ich morgens noch dringend an meine Bienen musste, auf Grund akuter Schwarmstimmung, konnten wir nicht so früh los, wie wir gerne wären und beschlossen direkt von der Haustür aus eine Tour durch das Tal zu machen.
Es ging oberhalb eines Flusses am Hang entlang bis zwei Dörfer weiter. Dort stießen wir auf eine "Vatertags"schenke und machten ein Päuschen. Danach ging es einmal quer durch das Dorf und auf der anderen Talseite am Hang entlang zurück.

Am Frühling mag ich so gern das leuchtende Grün der Wiesen und der Bäume. Auf den Bildern leuchtet es einem so richtig entgegen! Wunderschön! Aber seht selbst, ich hab einige Bilder mitgebracht. =)

Von der einen Talseite ins Tal. Eigentlich genau der Blick auf unseren Stadtteil.
Grüne, teilweise schon gemähte Wiesen.
Der Fluss Wiese, der durch das Tal fließt und ihm auch seinen Namen gibt: Wiesental.
Nochmal die Wiese.
Kleiner, gemütlicher Weg am Waldrand entlang, mit vielen, vielen blühenden Pflanzen.
Die große Sternmiere
Gundelrebe
Auf alle Fälle eine Nelke, evtl die "Rote Lichtnelke"?
 Goldnessel.
 Beinwell!
 Wir kommen an einer der vielen alten Streuobstwiesen vorbei.
Einer der vielen Bärlauchwälder .
Im Nachbarort.
Die Hohe Möhr.
Ähm ja, leider sehr unscharf! Ein Milan.
Fast zu Hause.
Mir scheint es fast, dass der Bauer dieses Jahr nicht plant, dieses Feld zu bepflanzen. Aktuell wächst viel Klee und Gras. Für meine Bienen hoffe ich, dass der Klee blühen darf.
Auf der gegenüberliegenden Seite wächst Getreide.=)

Sonntag, 1. Mai 2016

Garten Ende April '16

Wie gestern versprochen kommen heute die Bilder aus dem Garten.
Irgendwie hab ich den Eindruck, dass nach wie vor nicht all zu viel wächst. Das Wetter war aber auch weder im März noch im April besonders.
Das Obst fast komplett durch mit der Blüte, bis auf die Äpfel und die Quitte.

Die Stockrosen machen sich nicht schlecht. Dazwischen kommt Phaselia die sich selbst ausgesät hat. Mal schauen, wieviele ich davon stehen lasse. Eigentlich sollen zwischen die Stockrosen im Mai dann Tomatenpflänzchen gepflanzt werden.

Wenn das Stämmchen keine Früchte abwirft, gibt das eine gute Aprikosenernte dieses Jahr.

Ein paar selbst vorgezogene Kohlrabipflänzchen im Hochbeet.
  
Im Nachbarhochbeet wachsen Rotkohl, Weißkohl und lila Brokkoli.

Das Pflaumen-Stämmchen hängt auch gut voll!

Ein paar Pfirsiche wird es auch geben.

Der Bärlauch blüht. Und die roten Johannisbeeren tragen auch gut.

Dieses Jahr dürften es mehr schwarze Johanisbeeren werden, als letztes Jahr.

Die Erbsen haben dieses Jahr keinen Hasendraht um sich festzuhalten. Ich habe einfach den Obstbaumschnitt vom Winter zurechtgestückt und die Äste in den Boden gesteckt.

Die Erdbeere blühen.

In der Kräuterschnecke hat alles den Winter gut überstanden. Der sich inzwischen selbst vermehrende Knoblauch gedeiht auch schon wieder gut.

Einige Reihen Zwieblen. Dazwischen sollten eigentlich Pastinaken und Wurzelpetersilie wachsen, die sich bisher aber nicht blicken lassen. Davor mehrere Reihen Salat und Fenchel abwechselnd.

Das obligatoreische Frühlings-Rhabarber-Bild. Und ich hab es dieses Jahr noch gar nicht geschafft, ihn zu beernten. =(

Die Jungpflanzenvoranzucht im Gewächshaus.

Und nochmal Jungpflanzen im Gewächshaus. Hier vor allem Sonnenblumen, Zucchini und Kürbisse.

Letzten Herbst hatte ich eine kleine Pflanze Muskateller-Salbei in einem ganz kleinen Töpfchen. Um die Wurzeln vor dem Frost zu schützen, hab ich das Töpfen im Gewächshaus eingegraben. So groß wie die Pflanze nun ist würde ich vermuten, dass die Wurzeln schon lange ausserhalb des Töpfchens wachsen.

Im Herbst hab ich zwei Honigbeeren-Büsche gepflanzt. Eine Ernte hätte ich dieses Jahr noch nicht erwartet. Aber es hängen doch tatsächlich schon ein paar Beeren dran.

Die Quitte ist kurz vorm Blühen.

Dieses Jahr dürfte es das erste Mal eine richtig große Taybeeren-Ernte geben.

Die ersten Karotten sprießen und sollten demnächst mal ausgeeinzelt werden.