Freitag, 24. April 2015

lesenswert 5/15

In der Zwischenzeit haben sich wieder ein paar Links angesammelt:


  • Klaus regt sich zu recht über die Werbestrategie eines gewissen Discouter auf, der uns in letzter Zeit erklärt woran man zum Beispiel gutes Brot oder gutes Fleisch erkennt. Klaus testet dazu gleich mal das Fleisch.
  • Auf'm SWR lief letzte Woche eine interessante Sendung zum Thema Bienensterben hier aus dem Badischen. Ich fand sie wirklich gut. Vor allem die Bemerkung, dass heute die Autoscheiben nach einer längeren Autobahnfahrt sauber bleiben, ist mir in Erinnerung geblieben. Und sie ist wahr. Ich kann mich an ganz anders aussehende Scheiben erinnern. Der Beitrag ist bis zum 15.7.2015 in der Mediathek online.
  • In der Zeit gibt es eine tolle Deutschlandkarte mit Adressen um regional einzukaufen. Wochenmärkte und Hofläden sind verzeichnet.
  • Superfood Bärlauch! Auf Vegan Clean Eating gibt es einen tollen Text über Bärlauch zu lesen.
  • Island ist das größte Wüstengebiet Europas! 1-2% sind von Wald bedeckt, es waren mal 60%! Lest mal bei Inka was sie spannendes dazu schreibt.
  • Als letztes zwei Links zum aktuellen Flüchtlingsdrama! Sarah Maria trifft es sehr gut. Besser könnte ich es nicht sagen. Schon mal was von Postfinanzierung in Bezug auf dieses Thema gehört? Nein? Dann lest man hier bei Inka.

Dienstag, 21. April 2015

Muffins mit Banane und Walnüssen

Zur Abwechslung gibt es mal wieder was Süßes.
Wahrscheinlich glaubt mir das keiner, aber noch immer haben wir Massen an Walnüssen. Damit diese nicht ranzig werden, bin ich, wann immer ich Zeit habe, damit Beschäftigt Nüsse zu knacken und diese dann portioniert einzufrieren. Ein Ende ist hoffentlich bald in Sicht.

Nachdem unser Backofen nun wieder funktioniert, mussten einfach mal wieder Muffins gebacken werden. Dabei stieß ich in meiner Nachbackliste auf diese leckeren Muffins mit Bananen und Walnüssen. Gefunden hatte ich sie vor 3 Jahren schon hier und kann sie Euch nur empfehlen!
Nur die Menge an Butter könnte man etwas reduzieren. 150g dürften ausreichend sein.


Muffins mit Banane und Walnüssen

12-13 Muffins
200g Butter
150g Zucker
4 Eier
150g Mehl
1TL Backpulver
75g Speisestärke
2 Banane
80g Walnusskerne

Butter in einen Topf geben, langsam schmelzen und etwas abkühlen lassen.
Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren, Eier zugeben und weiter rühren. Mehl, Backpulver und Stärke mischen und unterrühren.
Bananen in dünne Scheiben schneiden, Nüsse grob hacken und vorsichtig unterheben und Masse in die Muffinform füllen.
25-30 Minuten backen.

Samstag, 18. April 2015

Bärlauchbutter

Noch ist Bärlauchzeit!
Wie versprochen kommt nun die Bärlauchbutter. Vor einiger Zeit hatte ich festgestellt, dass ich sie noch gar nicht gebloggt hab. Dabei war ich fest davon ausgegangen.

Der Bärlauchanteil ist sehr, sehr hoch, die Butter wird dadurch richtig dunkelgrün und schmeckt sehr intensiv nach Bärlauch. So lecker!

Bitte nicht wundern wegen dem weißen Hauch, den die Butterstücke haben. Die sind alle tiefgefroren, daher der Schimmer. ;-)




Bärlauchbutter

250g Butter
1½TL Salz
100g Bärlauch
2TL grober Senf
1EL Zitronensaft oder Weißwein
2TL Sojasoße
1TL frischer schwarzer Pfeffer
½TL Piment d’Espelette

Die Butter in einem Topf langsam schmelzen und etwas abkühlen lassen.
Den Bärlauch mit einer Schere in Streifen schneiden und zur Butter geben. Ebenso alle anderen Zutaten zur Butter geben und mit einem Pürierstab alles fein pürieren.
Die Butter in Eiswürfelförmchen löffeln, in Kühl- oder Gefrierschrank fest werden lassen.

Dienstag, 14. April 2015

Obstblüte

Ich halte jedes Jahr ganz gerne die Blüten der verschiedenen Obstbäume und Sträucher fest. Hin und wieder vergleiche ich gerne das Datum wann was geblüht hat. Dieses Jahr ist alles um einiges später als letztes Jahr.

Ganz unpassend starte ich mit einem Bild der Blut-Johannisbeere. Ein reiner Blüh-Strauch der keine Früchte trägt, bei Bienen und vor allem Hummeln sehr beliebt ist. Von morgens bis abends wird der Strauch beflogen.

Die Aprikose ist inzwischen verblüht. Das Bild entstand am vergangenen Wochenende als noch ganz wenige Blüten vorhanden waren.

Die Blüte am Pfirsichstämmchen ist ebenso inzwischen rum. Leider scheint es nicht so viele Früchte zu geben, wie letztes Jahr.

Die beiden Pflaumen-Stämmchen haben dieses Jahr gleichzeitig geblüht. Von oben bis unten Blüten vorhin man schauen kann.

Pflaumenblüte mit einer Gartenhummel.

Pflaumenblüte mit einer Honigbiene. Beim vergrößern des Bildes kann man die Pollenhöschen gut sehen.

Am Wochenende waren die Blüten vom Birnenbaum noch alle geschlossen.

Der Eschenahorn. Nektarlos, aber Pollen! Da meine Bienen daneben stehen und der Weg kurz ist, scheint er attraktiv sein. Der ganze Baum hat gesummt!

Seit gestern öffnet der Birnenbaum nun nach und nach seine Blüten.

Auch der kleine Zwetschgenbaum hat ein paar offene Blüten.

Die Kirsche steht mitten in der Blüte.

Die Johannisbeeren blühen auch schon gut eine Woche und sind bei den Bienen sehr beliebt.

Die Jostbeeren blühen.

Ebenso blüht die Stachelbeere. Das Foto wurde leider unscharf. Die Blaubeeren werden demnächst blühen. Die Blüte der Bühler Zwetschge kommt erst noch, ebenso die zwei Apfelbäume. =)

Sonntag, 12. April 2015

Bärlauch-Ravioli

Letztes Wochenende waren wir nochmal im Bärlauch-Fieber!
Zu zweit sammelt sich in gleicher Zeit etwa doppelt soviel. ;-)
Um so mehr gab es zu verarbeiten. Es enstanden Pesto, Kräuterbutter und diese etwas aufwändigeren Ravioli.
Das Ergebnis lohnt aber alle Mühe!

Dieses Mal aber haben wir die Ravioli auf Vorrat ungekocht eingefroren.
Frische, nicht gekochte Nudeln sind sehr schnell gar. Damit der Bärlauch nicht an Geschmack verliert, lasse ich ihn in heißem Wasser gar ziehen und koche ihn nicht.
Der Geschmack kommt dann am Besten heraus, wenn man die Ravioli abgetropft in einer Pfanne mit Butter und/oder Olivenöl schwenkt und leicht mit Salz und Pfeffer würzt. Hmmmmm!

Bärlauch-Ravioli

4 Portionen
Nudelteig
400g Weizenmehl 405
4 Eier
1EL Olivenöl
Salz
Weizendunst zum Ausrollen 

Mehl, Eier, Olivenöl und Salz langsam mischen bis eine homogene Masse entsteht. Auf Stufe 1, egal ob Handrührgerät oder Knetmaschine. Nun auf Stufe 2 für 5-8 Minuten weiter kneten, bis der Teig glatt und geschmeidig ist. Wenn der Teig noch klebt, etwas Mehl zugeben und gut einkneten.
Den Teig anschließend in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank legen. In der Zwischenzeit kann schon mal die Füllung zubereitet werden.

Füllung
75g Bärlauch
1EL Walnusskerne
250g Ricotta
125g Parmesan
1 Ei
Salz
Pfeffer

Den Bärlauch vorsichtig waschen, vorsichtig trocken tupfen und fein hacken.
Die Walnusskerne hacken und den Parmesan fein reiben.
Alle Zutaten mit einem Löffel gut vermischen.

Nun wird der Teig ausgerollt. Das geht ehrlich gesagt am leichtesten mit einer Nudelmaschine. Da wir gerne Nudeln selber machen, haben wir uns vor ein paar Monaten sowas in der Art gegönnt und ich bin schwer begeistert.
Diese Menge an Teig schneide ich in 5 Teile und knete diese Teile auf Stufe 1 nochmal mit Weizendunst durch. Dann werden die Teigteile bis auf Stufe 4 oder 5 zu dünnen Platten ausgerollt. Die Füllung wird mit Hilfe von zwei Teelöffeln auf den Teigplatten verteilt. Je nach Ravioliausstecher oder sonstigem Hilfsmittel (wie Becher, Gläser, Messer, ...) dürfen die Häufchen größer oder kleiner sein. Eine zweite Platte wird darüber gelegt und anschließend die Ravioli ausgestochen oder ausgeschnitten. Wer die Ravioli einfrieren will, legt sie nebeneinander auf ein Küchenbrett in die Gefriertruhe. Wenn die Ravioli gefroren sind, kann man sie platzsparend um- oder zusammenpacken. Wer sie gleich essen will, kocht einen Topf Wasser mit Salz einmal auf, stellt den Herd dann runter und lässt die Ravioli gar ziehen. Besser nicht noch mal aufkochen, der Bärlauch verliert sonst den Geschmack. Drei Minuten dürften eigentlich schon reichen und die Ravioli sind durch.
Ich schwenke die abgetropften Ravioli am liebsten mit etwas Butter in einer Pfanne und schon hat man ein leckeres Essen. =)

Donnerstag, 9. April 2015

Roggenbrot mit Emmer und Einkorn

Ich war auf der Suche nach einem Brotrezept um meine geringen Reste an Emmer, Einkorn und Kamut zu verbacken. Dabei stieß ich bei ketex auf dieses leckere Roggenmischbrot mit Sonnenblumenkernen. Sehr praktisch um kleine Mengen an Restmehl aufzubrauchen. Mir schmeckt das Brot sehr, sehr gut. Fast schon ein Grund, schnellstmöglich Nachschub an Emmer und Einkorn zu organisieren. =D


Roggenbrot mit Emmer und Einkorn

Sauerteig
200g Roggenmehl 1150
200g Wasser
20g Anstellgut vom Roggen

Quellstück
100g Emmervollkornmehl
100g Einkornvollkornmehl
13g Salz
200g lauwarmes Wasser.

Hauptteig
Sauerteig
Quellstück
220g Roggenmehl 1150
100g Sonnenblumenkerne, geröstet
10g Frischhefe
1TL flüssiges Backmalz


18Uhr
Den Sauerteig ansetzten und für 16-18 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

8Uhr
Für das Quellstück die Mehle mit dem Salz mischen und mit dem lauwarmen Wasser übergießen. 3-4 Stunden quellen lassen.

12Uhr
Die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten bis sie zu duften beginnen. Abkühlen lassen.
Alle Zutaten für 10 Minuten kneten. 7 Minuten langsam, 3 Minuten auf Stufe 2. Den Teig anschließend 30 Minuten im Kessel ruhen lassen.
Danach den Teigling rund wirken und mit dem Schluß nach oben in ein bemehltes Garkörbchen legen.
60-70 Minuten Gare bei Raumtemperatur. Falls die Sonnenblumenkerne noch warm waren, verkürzt sich diese Zeit deutlich.
Den Ofen auf 230°C vorheizen, das Brot auf ein Blech stürzen und einschneiden.
Mit Dampf in den Ofen schieben und für 60 Minuten backen. Nach 15 Minuten die Temperatur auf 180°C reduzieren und den Dampf ablassen.

Montag, 6. April 2015

lesenswert 4/15


  • Sarah Marias Blogparade - Blogs gegen Hass ist inzwischen rum. Es sind viele sehr interessante Beiträge zusammengekommen. Bei meinem letzten lesenswert hatte ich schon zwei ihrer Beiträge verlinkt. Nun folgt noch ihr eigener letzter Beitrag mit dem Thema Hebräisch. Auch wieder sehr, sehr interessant!
  • Eine gute und interessante Doku zum Bienensterben. Ursprünglich auf Arte gezeigt, führt der Link zu Youtube.
  • Wo wir grad beim Thema Bienen sind: Weiß die Biene wer sie ist? Spannender Artikel aus der Bienenforschung.
  • Schöner Mist - Der Traum vom Bio-Bauernhof. Auch eine tolle Doku vom ZDF. Am Anfang der Doku wird der Ort Rickenbach genannt, was mich gleich stutzig gemacht hat. Und tatsächlich geht es um das Rickenbach ganz hier in der Nähe im Nachbarlandkreis. Da fahre ich oft durch, auf dem Weg zu meiner Freundin und meinem Patenkind.
  • Nun wollte ich Werbung für die Schmetterlingsretteraktion vom Bund machen. Der Bund verschenkt Saatgut, welches spezielle Pflanzen für Schmetterlinge enthält. Die Beteiligung an der Aktion ist bisher wohl so groß, dass dem Bund nun das Saatgut ausgegangen ist.
  • Noch eine Doku. Dieses Mal zum Thema Brot. Gutes Brot und traditionelles Brot backen. Lutz vom Plötzblog und Schelli kommen darin übrigens auch vor.
  • Kolumbien wäre auch ein ganz großer Traum von mir.
  • Lisa vom Blog Experiment Selbstversorgung wäscht ihre Haare seit einem Jahr mit Wasser. Hier gehts zu ihrem Erfahrungsbericht.
  • Nochmal ein Link zum Blog Experiment Selbstversorung: Die Betreiber haben ihren Traum aktualisiert. Mir gefällt er sehr gut.