Sonntag, 20. April 2014

12'tel Blick April '14

Es ist wieder so weit.
Tabea sammelt unseren 12tel Blick.
Hier geht es zu einer Beschreibung des Projekts.
Das heutige Bild hab ich allerdings schon Dienstag gemacht, da wir für ein paar Tage mit Freunden in der Schweiz sind.

Was hat sich verändert seit Ende März?
Der Knoblauch ist riesig geworden!
Dazwischen macht sich Petersilie breit und unterhalb des Vlies schaut inzwischen die Melisse aus dem Boden. 
Was man auf dem Bild leider kaum sehen kann, sind die blühenden Erdbeerpflanzen.
Die zurück geschnittenen Kräuter haben gut neu ausgetrieben und können schon wieder beerntet werden.
Die Nektarinenblüte ist schon eine Weile vorbei und der Baum trägt nun viele Blätter. Allerdings war ich mit der Behandlung der Kräuselkrankheit wohl doch zu spät dran, dank des frühen Frühlings. Ein paar, immerhin nur wenige Blätter, zeigen die Kräuselanzeichen. Aber trotzdem scheint es dieses Jahr einige Nektarinen mehr zu geben. Die ehemaligen Blüten zeigen deutliche Rundungen. =)

Mitten im Kaninchengehege blüht der kleine Apfelbaum.
Vor wenigen Tagen erst hab ich das erste Mal den Rasen gemäht. Aller höchste Zeit! Ich kam kaum noch durch mit dem Rasenmäher. Ich musste mich arg überwinden, da so viele schöne Blümchen blühen und Hummeln und Bienen anlocken. Deswegen hab ich dann einfach viele Stellen mit vielen Blüten stehen lassen. ;-)

Ganz links im Bild stört etwas die blaue Plane. Wir haben in den vergangenen Wochen unseren Schopf abgerissen und inzwischen für den neuen tiefe Fundamentlöcher gegraben. Nun steht hier die Werkband mitten im Hof und ist zum Schutz vor evtl. Regen mit einer Plane abgedeckt. Bis vergangenen Dienstag hat es diesen Monat bisher 8l/m2 geregnet. Eigentlich wäre inzwischen mal ein ordentlicher Regenguss echt nötig, aber ich will nicht jammern, denn ich genieße jeden einzelnen Sonnenstrahl! =)


Freitag, 18. April 2014

Thai Nudeln mit Garnelen

Zur Zeit lässt sich hier leider nicht viel Neues lesen. Nachschub gäbe es genug, aber die Freizeit wird investiert in den Imkerkurs, in die eigenen Bienen (ja, ich hab inzwischen 3 Völker) oder in unsere recht große Baustelle hinterm Haus.

Meistens falls ich abends dann einfach total müde ins Bett.
Heute habe ich aber ein ganz einfaches und schnelles Rezept für Euch.
Entdeckt hatte ich es bei Diana und da ich noch ein Päckchen Nudeln hatte, war es schnell gemacht. Da bei Diana die Mengenangabe für die Garnelen fehlte, hab ich einfach mal 250g genommen und fand es eigentlich ganz gut.


Glasnudeln mit Garnelen

Zutaten für 2 Personen
100g Glasnudeln
2EL brauner Zucker
2EL frisch gepresster Limettensaft
3EL Sojasauce
1TL Erdnussöl
1 Schalotte 
1 Knoblauchzehe
2 kleine Eier, leicht verquirlt
250g Garnelen

Zuerst die Nudeln nach Packungsanleitung zubereiten. Meist werden sie einfach mit kochendem Wasser übergossen, 5 Minuten quellen lassen und abgießen.
In einem Schüsselchen den braunen Zucker, Limetten-Saft und Sojasauce gut verrühren. Der Zucker sollte sich dabei auflöst.
Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und sehr fein hacken.
In einer großen Pfanne das Öl bei mittlerer Flamme erhitzen. Die Zwiebel und den Knoblauch kurz anbraten, dann die verquirlten Eier dazugeben und unter ständigem Rühren stocken lassen. Wenn sie fertig sind, auf ein Teller geben.
Als nächstes die abgetropften Nudeln und die Zucker-Sojasauce in die Pfanne geben und ca. 1-2 Minuten braten.
Garnelen dazugeben und unter ständigem Rühren braten. Rührei dazugeben, und alles gut vermischen.
Auf Teller anrichten und servieren.

Mittwoch, 16. April 2014

Löwenzahnhonig Nr. 2

Am Samstag wollte ich den größten Teil des Rasens mähen, da der Löwenzahn aber grad in voller Blüte steht, hab ich vorher schnell alle Blüten gerettet und verarbeitet. Denn erst kürzlich stolperte ich auf dem Blog Experiment Selbstversorgung über eine andere Zubereitungsart von Löwenzahnhonig

Vor 2 Jahren hatte ich schon einige Löwenzahnrezepte gepostet, unter anderem auch eine Schichtmethode für einen Löwenzahhonig der ein wenig Zeit braucht.

Löwenzahnhonig ist natürlich kein echter Honig und darf sich auch nur "Kunst"honig nennen. =) Den echten Löwenzahnhonig überlassen wir mal nach wie vor den Bienchen. =)

Diese Methode geht einerseits schneller als die Schichtmethode, darf aber trotzdem über Nacht ziehen und ich empfinde sie als aromatischer, warum auch immer.

Nachdem ich nun schon einige Rezepte mit Löwenzahnblüten ausprobiert habe, kann ich bestätigen, dass man von den Blüten nicht alles Grüne entfernen muss! Ich sorge lediglich dafür, dass kein Stängelanteil dabei ist. Die Ergebnisse haben noch nie bitter geschmeckt.

Das Rezept reiche ich beim Garten-Koch-Event April ein.

Garten-Koch-Event April 2014: Löwenzahn [30.04.2014]


Löwenzahnhonig

200g Löwenzahnblüten
1l Wasser
1kg Zucker

Eine Schüssel voll Löwenzahnblüten sammeln. Das Gewicht der Blüten besser nicht unterschätzen. ;-)
Die Blüten evtl auf einem weißen Tuch ausbreiten, damit sich evtl vorhandene Tierchen retten können.
Mit einer Schere an der Rückseite der Blüte den Stängel abschneiden und alles in einen Topf geben. Weitermachen bis 200g erreicht sind.
Nun das Wasser zugeben und alles langsam und sanft aufkochen. Herd abstellen, Topf abkühlen lassen und über Nacht stehen lassen.
Am nächsten Tag das Löwenzahnwasser durch ein Sieb gießen und die Blüten gut ausdrücken. Zucker zugeben, langsam aufkochen und etwa ein Stunde leise vor sich hin köcheln lassen. In dieser Zeit die Gläser sterilisieren: Mit kochendem Wasser ausspülen und bei 120°C Umluft im Ofen für 12 Minuten trocknen lassen. Nun den Honig in die noch heißen Gläser füllen, verschließen und abkühlen lassen.
Es ist gut möglich, dass der Honig im laufe der Zeit auskristalliesiert, das macht nichts. Entweder mag man es und belässt es so oder man stellt das Glas in einen Topf mit Wasser und erwärmt es leicht. Nach und nach lösen sich die Zuckerkristalle wieder auf. Das kann aber schon ein Weilchen dauern. 

Sonntag, 13. April 2014

Burger mit Speck und Blauschimmelkäse

Bei dem nach wie vor herrlichen Wetter glüht bei uns wann immer möglich die Kohle im Grill.
Am Freitag bestand mal wieder die Möglichkeit und wir nutzten sie um Burger zu grillen.
Diese Burger sind wirklich geschmacksache! Entweder man mag Blauschimmelkäse oder man mag ihn nicht. Mir persönlich war der Geschmack fast schon zu intensiv, nächstes Mal mach ich mir einfach ein paar Krümel weniger drauf. ;-) Für M hätten es gern noch ein paar Krümel mehr sein dürfen. =)
Das ursprüngliche Rezept war aus Weber's Burger, hat mit dieser Version aber nicht mehr viel gemeinsam. Dort wird Hähnchen-Hack verwendet und die Pattys geräuchert.

Burger mit Speck und Blauschimmelkäse

für 2 Burger
Sauce
65g Mayonnaise
½EL Apfelessig
½TL Meerrettich
¼TL Zucker
1/8TL grobes Meersalz
1/8TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Pattys
2 Scheiben Frühstücksspeck
¼ große Zwiebel, fein gewürfelt
¼TL fein gehackte Thymianblättchen
250g Hack vom Rind
¼TL grobes Meersalz
1/8TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Außerdem
2 Burger Brötchen
60g Blauschimmelkäse, zerbröckelt
6 Essiggurkenscheiben

Den Grill für mittlere bis starke Hitze vorbereiten.
In einer kleinen Schüssel die Zutaten für die Sauce mit dem Schneebesen verrühren.
Speckscheiben in einer Pfanne ohne Fett in 7-8Minuten knusprig braten, dabei gelegentlich wenden. Auf Küchenpapier entfetten.
Im Speckfett in der Pfanne die Zwiebelwürfel und die Thymianblättchen 2-3Minuten anschwitzen. Zwiebeln und Thymian in eine Schüssel geben, die Speckscheiben dazubröseln. Das Hackfleisch und die übrigen Patty-Zutaten zugeben und alles behutsam vermischen. Mit angefeuchteten Händen 2 gleich große, etwa 2 cm dicke Pattys formen und mit dem Daumen eine Kuhle in die Mitte drücken.
Den Grillrost mit einer Bürste reinigen und die Pattys 8 bis 10 Minuten grillen, bis sie durchgegart sind. Dabei einmal wenden. In der letzten Grillminute die Brötchenhälften mit der Schnittfläche nach unten über direkter Hitze rösten.
Die untere Brötchenhälfte mit der Sauce bestreichen, ein Patty darauf legen, mit zerbröckelten Blauschimmelkäse und Essiggurken belegen und die obere Brötchenhälfte aufsetzten.

Samstag, 12. April 2014

Rhabarber Crumble

Ich freu mich jedes Jahr auf den ersten Rhabarber!
Durch das milde wunderschöne Wetter hab ich die Pflanzen dieses Jahr nicht vorgetrieben. Ich kann dieses Jahr auch viel, viel früher ernten als die letzten Jahre! 
Das erste Mal seit wir hier wohnen bilden die Pflanzen Blüten. So lange ich ernten will, werde ich diese ausschneiden.
Das Volumen der Pflanzen ist echt enorm! Hmmmm, schön viel Rhabarber für die nächsten Wochen. Jippie!

Letzten Sonntag hab ich das erste Mal ein paar Stangen heraus gebrochen und ein Cumble gemacht, das so gut war, dass ich es gestern noch mal gemacht habe und Euch heute das Rezept zeige.


Rhabarber Crumble

Eine Form von ca. 26x17cm
Einige Stangen Rhabarber
Evtl. 1-2EL Rohrzucker
140g Mehl
4EL gehackte Mandeln
120g kalte Butter
4EL brauner Zucker
Zimt soviel man möchte

Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Rhabarber schälen und in Scheiben schneiden. Die Form bis ca. 3/4 voll machen. Wer möchste mischt den Rhabarber in der Form mit 1-2EL Rohrzucker. 
Aus dem Mehl, den Mandeln, der Butter und dem Zimt den Teig kneten. Wer mag, gibt Zimt hinzu. Den Teig in Streuseln auf dem Rhabarber verteilen und für 30 Minuten backen.
Schmeckt pur sehr lecker oder aber auch lauwarm mit einer Kugel Vanilleeis.

Montag, 7. April 2014

Johannisbeer-Sirup


Als ich vorletztes Wochenende gerade die Johannisbeeren für das Johannisbeer-Rotwein-Gelee in der Gefriertruhe suchte, entdeckte ich so viele Johannisbeeren, dass ich beschloss auch grad noch Sirup zu kochen. Das geht, wie ich finde, immer recht flott und ist auch nicht schwer. 

Nun hab ich die letzten Jahre ja schon Massen an Sirup-Rezepten gepostet, aber der Johannisbeer fehlte tatsächlich noch.

Wenn ich so sehe, wie sehr die Johannisbeeren gerade blühen und welch eine Ernte das wahrscheinlich geben wird, ist es gut, inzwischen einiges verarbeitet zu haben. ;-)

Johannisbeer-Sirup

1kg Johannisbeeren                                                     
100ml Zitronensaft  
650ml Wasser                                                   
500g Zucker                                                     

Frisch geerntete Johannisbeeren vorsichtig mit Hilfe einer Gabel von den Stilen streifen und in einen Topf geben. Gefrorene Beeren können grad unaufgetaut in den Topf gegeben werden.
Den Zitronensaft zugeben und das Ganze langsam aufkochen. Köcheln lassen bis die Beeren aufgeplatzt sind. Das dauert ca. 5 Minuten.
Nun alles durch ein mit einem Baumwolltuch ausgelegtes Sieb geben und den Saft auffangen. Gut abtropfen lassen und evtl. etwas ausdrücken.
Den aufgefangenen Saft zurück in den Topf geben, Zucker und Wasser zugeben und nochmal aufkochen. 
Den Sirup sofort heiß in vorbereitete Flaschen (heiß ausgespült und bei 120°C Umluft im Backofen für 12 Minuten sterilisiert) füllen, verschließen und abkühlen lassen. Angebrochene Flaschen sollten im Kühlschrank gelagert werden. Verschlossene Flaschen sollten sich sehr lange halten. Wie lange kann ich nicht genau sagen, denn der Sirup ist bei uns spätestens nach einem halben Jahr aufgebraucht. 

Sonntag, 6. April 2014

Bärlauch-Ricotta-Gnocchi

Letztens veröffentlichte Barbara auf ihrer Spielwiese eine Liste mit erprobten Bärlauch-Rezepten
Unter anderem blieb mein Blick an den Bärlauch-Gnocchi hängen, die mit Ricotta statt Kartoffeln gemacht werden.

Heute sammelte ich im Garten einige Blätter von noch nicht blühenden Pflanzen. Die Bärlauch-Saison wird dieses Jahr sehr früh zu Ende sein!=( 
Sie hat allerdings auch früh begonnen.
Die nächsten Tage muss ich unbedingt noch Bärlauch-Butter machen und einfrieren als Grill-Vorrat!

Die Gnocchi waren sehr schnell gemacht, allerdings sehr klebrig! Der Geschmack entschädigt aber sehr, sehr gut! Vielleicht sollte ich nächstes Mal noch etwas mehr Mehl verwenden. ;-)


Bärlauch-Ricotta-Gnocchi

2 Portionen
1-2 Handvoll Bärlauch
250g Ricotta
1 Eigelb
30g Parmesan oder Pecorino, frisch gerieben
½ TL feines Meersalz
70g Mehl
2EL Butter
2EL Olivenöl
etwas Parmesan, frisch gerieben

Den Bärlauch evtl. leicht abbrausen und trocken schütteln.
Mit einem Messer in feine Streifen schneiden.
Falls im Ricotta Flüssigkeit vorhanden, abgießen und mit Hilfe eines Löffels mit dem Eigelb, dem Salz und dem Käse vermischen. Mehl und die Hälfte des Bärlauchs zugeben und vermischen.
In der Pfanne
Einen Topf mit Salzwasser auf den Herd stellen und aufkochen.
Arbeitsfläche und Hände gut bemehlen und fingerdicke Stränge rollen. Diese in Stücke schneiden. Das Messer immer wieder in Mehl tauchen.
Die Gnocchi in das kochende Wasser geben. Wenn sie oben schwimmen, abschöpfen. 
Nun in einer Pfanne Öl und Butter erhitzen, den restlichen Bärlauch zugeben und etwas ziehen lassen. Die Gnocchi zugeben, gut vermengen und mit Parmesan bestreut servieren.