Samstag, 25. Februar 2017

Dattella

Dieses Rezept lief mir vor einiger Zeit beim Stöbern über den Weg und irgendwie fand ich das ganz interessant und spannend und beschloss, es bei Gelegenheit mal auszuprobieren.
Es dauerte dann leider noch eine ganze Weile. Als meine Schwester Mitte Januar zu Besuch war, nahmen wir es gemeinsam in Angriff und fanden es beide sehr, sehr lecker. Die Bezeichnung "Dattella" empfinde ich zwar als nettes Wortspiel, aber ein typisches N*tella darf man nicht erwarten. Ganz ordinär Schoko-Aufstrich oder Schoko-Nuss-Aufstrich würde völlig ausreichen.
Inzwischen hab ich übrigens die Kakao- und die Carob-Version ausprobiert und muss sagen, beide Versionen sind lecker, aber mit Kakao ist es einen Deut besser.

Dattella-Muffins hab ich damit dann letztens noch gebacken. Die waren echt lecker, aber ich kam leider nicht dazu ein Foto zu machen. Naja, so gut wie sie waren, wird es sicher nicht lange dauern bis ich wieder welche backe und dann verblogge ich das Rezept.

Dattella

80ml Wasser
75g Datteln, ungeschwefelt und ungesüßt
100g gemahlene Haselnüsse
2EL Kökosöl
1 bis 2EL Kakao, entölt oder Carob
Vanille nach Geschmack

Die Datteln mindestens eine Stunde im Wasser einweichen, besser über Nacht im Kühlschrank. 

Die Datteln mit der dem übrigen Wasser in einen Mixer oder ein hohes Gefäß geben. Haselnüsse, Kokosöl, Kakao oder Carob und Vanille nach Geschmack hinzugeben. 
Nun entweder den Mixer anschalten oder mit einem Pürierstab so lange pürieren bis eine cremige Masse entsteht.
Im Mixer die Masse immer wieder nach unten schieben und geduldig weiter mixen. Falls die Masse eher trocken wird, könnte man noch einen Schluck Wasser dazugeben. (Was bei mir bisher aber nie nötig war)
Zur Haltbarkeit kann ich leider nicht viel sagen. Aufbewahrt werden sollte der Aufstrich auf jeden Fall im Kühlschrank. 
Länger als zwei Wochen hat ein Glas hier nie gereicht und so lange war es noch immer gut!

Dienstag, 14. Februar 2017

lesenswert 1/17

Heute hab ich Euch mal wieder ein paar Links. Viel Spaß beim lesen. =)
So sah es noch vor ca. 2 Wochen aus. Ich hab bisher noch nie erlebt dass Eisschollen im Fluss hier treiben.

Mittwoch, 8. Februar 2017

Over Night Oats



Seit einiger Zeit hab ich meist nur eine Hand frei um zu frühstücken. Nein, das kann man so nicht sagen, inzwischen könnte ich trotz besetztem Arm meine Hand benutzen, aber da das eine Weile nicht der Fall war, frühstücke ich inzwischen ganz praktische Over Night Oats.
Ich habe ansonsten morgens schon sehr häufig Porridge gekocht, aber dazu fehlt mir momentan die Motivation, weswegen ich "Over Night" äußerst praktisch finde.

Ich zeige Euch heute mal meine Mischung die ich momentan am häufigsten zusammenrühre.
Das Rezept lässt sich zusammen setzten wie man möchte. Wichtig ist nur das Verhältnis von einer 3/4 Tasse Flocken zu 1 Tasse Flüssigkeit. Ich nehme gerne einfach Kuh-, Reis- oder Hafermilch.


Over Night Oats

3/4 Tasse 4-Korn-Flocken
1 Tasse "Flüssigkeit"
1EL Leinsamen, geschrotet
1TL Sonnenblumenkerne
1TL Kürbiskerne
Haselnüsse
1TL Brennnesselsamen
3 Datteln, klein geschnitten
1EL Kokoschips
Obst

Alles in einem Schüsselchen zusammen mischen und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Sonntag, 5. Februar 2017

Olivenöl-Walnuss-Schokoladen-Cookies mit Fleur de Sel

Vor etwa einem Jahr hatte ich dieses Rezept entdeckt und fand es auf Grund des Olivenöls sehr interessant. Allerdings hat es dann doch noch lange gedauert, bis ich sie endlich gebacken habe.
Im rohen Teig schmeckt man das Olivenöl sehr deutlich heraus, was erst mal komisch, dann aber doch irgendwie gut ist.
In den gebackenen Cookies ist das Öl dann nicht mehr so deutlich zu schmecken, wobei man schon merkt, dass da was Ungewöhnliches drin ist. Meine Testesser konnten allerdings nicht erschmecken, dass es Olivenöl ist. Insgesamt kamen die Cookies sehr gut an.
Wobei ich sie eher als trocken empfand, aber das ist sowieso eine Frage des persönlichen Geschmacks. Ich selbst mag es lieber weicher. Wem das ebenso geht, würde ich empfehlen, die Cookies etwa 2-3 Minuten früher aus dem Ofen zu holen.



Olivenöl-Walnuss-Schokoladen-Cookies mit Fleur de Sel

2 Blech
125g Olivenöl
170g mit Vanille aromatisierter Zucker
1/2TL Natron
1 Prise Salz
1 Ei
170g Mehl
1EL Kakao
50g grob gehackte Walnüsse
70g grob gehackte Vollmichschokolade
Fleur de Sel

Olivenöl, Vanillezucker, Natron, Salz und Ei in eine Schüssel geben und 5 Minuten kräftig rühren. Die Masse erinnert nach dem Schlagen optisch an Mayonnaise.
Mehl und Kakao direkt in die Masse geben, Walnüsse und Schokolade dazugeben und untermischen.
Den Teig zu einer Rolle mit ca. 5cm Durchmesser rollen und ins Gefrierfach legen. Mindestens 2 Stunden, gern aber auch über Nacht.
Die Rolle in etwa 0,5cm dicke Scheiben schneiden, mit Abstand auf das Backblech legen und alle mit wenig Fleur de Sel besprenkeln.
Bei 160°C Umluft 15 Minuten backen. Lieber etwas früher aus dem Ofen holen, damit die Cookies nicht so trocken werden und in der Mitte noch eher ein wenig weich sind.

Dienstag, 31. Januar 2017

Dinkelflammkuchen

Letztens postete Lutz vom Plötzblog ein Rezept für Dinkelflammkuchen und hat bei mir so richtig die Lust auf Flammkuchen geweckt.
Meine Schwester die gerade zu Besuch war hatte auch Lust auf Flammkuchen, also hab ich schnell den Teig angesetzt und in den Kühlschrank gestellt.

Uns haben die Flammkuchen sehr gut geschmeckt, deswegen möcht ich das Rezept für den Teig hier teilen. Ich hab das Rezept eigentlich so gut wie gar nicht abgeändert. Da ich momentan nur einen Roggen-Sauerteig pflege, kam dieser statt dem Weizen-Sauerteig hinein.

Im Winter machen wir immer sehr gerne Flammwaie, wie wir hier sagen. Denn im Winter brennt immer unser Holzherd in der Küche, der gleichzeitig auch Herd und Backofen ist. Seit wir einen Stein im Ofen haben, werden die Ergebnisse noch leckerer und besser.

Belegt werden die Teigfladen mit Schmand, Zwiebeln und Speck.
Leider sind die beiden Bilder der Jahreszeit wegen recht dunkel. ;-)


Dinkelflammkuchen

10 Fladen
475g Dinkelmehl 630
50g Anstellgut vom Roggensauer
250g kaltes Wasser
10g Salz
15g Rapsöl

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und 8 Minuten auf niedrigster Stufe mischen. Anschließend 4-12 Stunden im Kühlschrank lagern.
Zehn Teiglinge abstechen, rundschleifen und auf ca 1mm Dicke ausrollen.
Mit Schmand bestreichen, Speck und Zwiebeln darauf verteilen und sofort so heiß wie möglich auf Stein knusprig backen.

Freitag, 20. Januar 2017

Kritharaki-Pasta mit Paprika und Rinderhack

Die letzten Monate hab ich selten mal ein Rezept gepostet. Auch wenn man es nicht meinen mag, aber hier wird fast täglich gekocht. Allerdings nur abends und zu den Lichtverhältnissen muss ich ja nichts sagen, oder? ;-)

Nun hab ich es aber mal wieder geschafft, Essen bei Tageslicht zu fotografieren und es gibt mal wieder was leckeres. 
Schnell gekocht und richtig lecker!

Entdeckt hatte ich es bei Britta, die viel schönere Fotos davon hat. :-)

Ich weiß, Paprika haben keine Saison. Keine Sorge, ich kaufe auch keine Paprika, ich koche jedes Jahr ein und hab somit immer Vorrat. =)


Kritharaki-Pasta mit Paprika und Rinderhack



2 gute Portionen
175g Kritharaki
Olivenöl
200g Rinderhack
1 Zwiebel, gehackt
1-2 rote Paprika, gewürfelt
2 Knoblauchzehen, gehackt
70ml Gemüsebrühe
25ml Weißwein
2EL scharfes Ajvar
1,5TL mildes Paprikapulver
Schmand

Die Kritharaki in reichlich Salzwasser gar kochen und zur Seite stellen.
Rinderhack in Olivenöl anbraten, Zwiebeln und Paprika hinzugeben und kurz mit braten. Den Knoblauch hinzugeben, dann das Ajvar und das Paprikapulver.
Mit dem Weinwein ablöschen, kurz einkochen lassen, Gemüsebrühe hinzugeben, einige Minuten köcheln lassen.
Die Nudeln hinzugeben und alles gut vermengen.
Kleine Mulden in die Oberfläche drücken und die Schmandflöckchen hineinsetzen, servieren.

Sonntag, 1. Januar 2017

Jahresrückblick 2016

Zum allerersten Mal gibt es auch von mir einen kleinen Rückblick. Dieser kleine Fragebogen hat mir die letzten Jahre schon gut gefallen, wenn ich Rückblicke hier und hier gelesen habe. Daher bediene ich mich nun einfach mal und fülle ihn aus.

Ich muss Euch allerdings vorwarnen, es könnte recht einseitig werden, stand dieses Jahr doch unter dem Thema Baby.

Zugenommen oder abgenommen?
Man mag es kaum glauben, aber ich habe abgenommen. Klar, während der Schwangerschaft hab ich erst mal ein wenig zugenommen, aber es war wirklich nur ein wenig. Nach der Geburt hatte ich dann weniger Gewicht, als vor der Schwangerschaft und nun nehme ich gerade trotz Stillen zu, bin aber noch unter dem Gewicht von vor der Schwangerschaft. Irgendwie macht mein Körper das Gegenteil, scheint mir.

Haare länger oder kürzer?
Meine Haare dürften in etwa gleich lang sein.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Weder noch. Zumindest merke ich keine Veränderung.

Mehr bewegt oder weniger?
Hmmmm, eher mehr. Durch Wanderurlaub in Cornwall, Schwangerschafts-Yoga und nun Rückbildung. Meinen Pilates-Kurs hab ich auch bis zum Ende durchgezogen und freue mich, wenn es endlich wieder weiter geht,

Mehr Kohle oder weniger.
Weniger natürlich. Aber durch Elterngeld immerhin genug erstmal.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Weder noch würd ich sagen. Unsere Reisen blieben dieses Jahr in Europa und die Baby-Sachen haben wir entweder gebraucht gekauft oder ganz viel geliehen bekommen.

Der hirnrissigste Plan?
Überzeugt zu sein, während unserem Urlaub niemanden zu brauchen, der nach meinen Bienen schaut. Als die Schwarmstimmung dann zunahm, musste ich mir kurz vor dem Urlaub noch einen Imker suchen, der während meiner Abwesenheit mal einen Blick in eins der Völker wirft.

Die gefährlichste Unternehmung?
Ich persönlich empfand es nicht als besonders Gefährlich, aber die Reaktionen aus meinem Umfeld klangen überwiegend danach: Meine Tochter saß eigentlich die gesamte Schwangerschaft über. Bis zum Schluss hoffte ich, dass sie sich noch dreht. Mir war aber immer klar, auch wenn sie sich nicht dreht, will ich keinen Kaiserschnitt und werde es auf "normalem" Wege versuchen. Die Klinik hier hat sehr viel Erfahrung mit Beckenendlage und ich hatte gute Gespräche mit erfahrenen Hebammen.
Und es hat tatsächlich funktioniert! Meine Tochter kam mit dem Hintern zuerst und ohne Kaiserschnitt auf die Welt.

Die teuerste Anschaffung?
Ein Heuboden für unseren Schopf.

Das leckerste Essen?
Hmmm, das ist schwierig! Sehr stark im Gedächtnis geblieben sind mir aber diese Champignon-Gorgonzola-Ravioli.

Das beeindruckenste Buch?
Raum war sehr interessant. Vor allem da es aus der Sicht eines Kindes geschrieben ist.

Das enttäuschendste Buch?
Hmmmm, das ist schwierig. Eigentlich kann ich durch den Klappentext Bücher sehr gut einschätzen und breche sehr selten beim lesen dann ab, weil es mich nicht mitreist. Daher fällt mir auch nichts ein. Ich habe alle Bücher aus gelesen. :-)

Der ergreifendste Film?
"The Help". Zwar nicht der neueste Film. Ich fand ihn aber richtig gut.

Die beste Musik?
Für mich nach wie vor Nightwish

Das beste Theater?
Unglaublich, aber wir haben es dieses Jahr nicht ins Theater geschafft.

Die meiste Zeit verbracht mit…?
Schwierig. Das letzte Jahr hätte ich noch geschrieben, mit meiner Arbeit. Dieses Jahr hab ich allerdings nur bis Mitte Juli gearbeitet. Daher wahrscheinlich mit meiner Tochter. Seit September jede Nach, wie jeden Tag.

Die schönste Zeit verbracht mit…?
Familie.

Vorherrschendes Gefühl 2016?
Was passiert in dieser Welt?

2016 zum ersten Mal getan?
Ein Kind bekommen.

2016 nach langer Zeit wieder getan?
Ärzten vertraut, ein Festival besucht, ein Bild gemalt.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Die Schwangerschaftsübelkeit
Tränensack- und Tränenkanalentzündung während der Schwangerschaft
Eigentlich auf die Beckenendlage, wobei es schlussendlich ja super gut und schnell ging!

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Dass ein Baby zu bekommen halb so wild ist.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Durchzuhalten.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Weiß die betreffende Person hoffentlich. :-)


2016 war mit 1 Wort…?
Ereignisreich.

Vorsätze für 2017?
Jeden Tag zu genießen.

Nun wünsche ich Euch alles Gute für 2017 und hoffe ihr seid gut rein gerutscht. :-)