Sonntag, 15. Oktober 2017

Apfelmus ohne Zucker

Eigentlich ein total popliges Rezept. Aber ganz ehrlich: Ich hab das erste Mal Apfelmus gemacht. Denn ich vertrage Äpfel nicht. Nun mag das Kind Apfelmus aber doch ganz gerne, bzw. kann man recht viel damit anstellen. Daher hab ich nun einige Gläser eingekocht. Immerhin hingen an den Bäumen auf der Streuobstwiese meiner Großeltern trotz spätem Frost unerwartet viele Äpfel.

Da das Mus für das Kind verwendet wird, hab ich einfach mal den Zucker weg gelassen. Noch soll sie Lebensmittel so kennen lernen, wie sie wirklich schmecken.

Apfelmus

3kg Äpfel
300ml Wasser

Die Äpfel vierteln, das Kerngehäuse, den Stiel und die Blüte entfernen. Mit dem Wasser in einen Topf geben, aufkochen und weiter köcheln lassen bis die Äpfel zerfallen. Durch die Flotte Lotte drehen, das Mus in sterile Gläser geben und 30 Minuten bei 90°C einkochen.

Sonntag, 8. Oktober 2017

lesenswert 7/17

Nun gibt es mal wieder ein "lesenswert" von mir.
Beim drüber schauen fällt mir gerade auf, dass drei der Links von kwerfeldein sein. Jedes Mal hab ich Links von Kwerfeldein dabei. Vielleicht nehmt ihr das einfach als Tipp regelmäßig dort vorbei zu schauen. :-D Es erscheinen jede Woche lesenswerte Artikel, Reportagen, Interviews, usw. 


Auf der Streuobstwiese meiner Großeltern ist im Frühjahr doch nicht alles erfroren. Viel mehr Nüsse als erwartet (schon das zweite Mal aufsammeln) und ebenso späte Äpfel.

Sonntag, 1. Oktober 2017

Mediterranes Brot

Inzwischen ist zwar Herbst, aber noch immer gibt schöne, warme, fast sommerliche Tage. Das heutige Brot hatte ich im Sommer schon gebacken. Bisher kam ich noch nicht dazu, es zu verbloggen. Aaaaber: Sommerliche Brote schmecken auch wenns kalt ist. ;-)

Das Rezept ist aus dem Brotbackbuch I


Mediterranes Brot

Weizensauerteig
30g Weizenvollkornmehl
30g Wasser
3g ASG

Vorteig
100g Weizenmehl 1050
100g Wasser
0,1g Frischhefe

Hauptteig
Weizensauerteig
Vorteig
80g Weizenmehl 1050
165g Weizenmehl 550
65g Roggenmehl 1150
220g Wasser
5g Frischhefe
8g Salz
10g Olivenöl

Sauerteig- und Vorteigzutaten mischen und 20 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.
Allen Zutaten für den Hauptteig, bis auf das Olivenöl, 10 Minuten auf niedrigster Stufe kneten.
Nach und nach das Olivenöl zugeben und währenddessen weitere 15 Minuten auf 2. Stufe kneten.
3 Stunden zur Gare stellen. Währenddessen den Teig nach 1,5 und 2,5 Stunden mit Hilfe einer Teigkarte von außen nach innen falten.
Danach den Teig vorsichtig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben. Den Teigling in eine runde Form schieben. Am besten vorsichtig mit bemehlten Händen, damit möglichst wenig Gas entweicht.
Nun vorsichtig mit Schluss nach oben in einen Gärkorb setzten.
Den Backofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Weitere 50 Minuten ruhen lassen.
Danach das Brot auf einen Brotschieber stürzen und mit einem scharfen Messer 3 mal ca. 1cm tief und parallel einschneiden.
Nun das Brot schnell mit Schwaden in den Ofen schieben. Nach 10 Minuten die Temperatur auf 230°C senken und insgesamt 50 Minuten backen.

Mittwoch, 27. September 2017

Garten Ende September '17

Der Sommer neigt sich nun wirklich dem Ende entgegen, wobei wir gerade ein paar schöne Tage erleben dürfen. Ich hoffe ja ganz arg, dass das noch eine Weile so bleibt oder nur von wenigen und kurzen Regentagen unterbrochen wird.
Im Garten gibt es noch immer viel zu ernten, zu verbrauchen und einzukochen:

Ein paar große rote Beten hab ich mal geerntet. Die werden zu Salat auf Vorrat eingekocht.

Die Tomatenpflanzen hängen teilweise noch seeehr voll. Aber das wird noch alles reifen. Zur Not im Haus auf dem Fensterbrett.

Die weißen Auberginen tragen auch noch mal.

Manche Erdbeerpflanzen produzieren noch mal ein paar Früchte! Wie schön!

Die Karotten laufen dieses Jahr echt!

Die Kräuterschnecke quillt über. Verblühtes Bohnenkraut, Thymian und Rosmarin.

Unten diverse Minzen, oben Salbei.

Die reifen gelben Paprika haben wir inzwischen fast alle aufgefuttert.

Orangene und grüne Hokkaido sind klar, oder? Aber die großen zwei sollen Zierkürbisse sein?!?

Ein paar Trockenbohnen. Das meiste ist geerntet. Das hier ist nur noch eine kleine Nachlese.

Im Gewächshaus wächst noch ein bisschen sehr später Salat.

Der Radicchio ist noch seeeehr klein.

Setzlinge der "Durchwachsenen Silphie". Die Samen hab ich letztes Jahr am "Badischen Imkertag" bekommen. Eine schöne Nektar- und Pollenquelle für die Insekten im Herbst. Und eine Alternative für den Mais. Aber lest selbst.

Noch mal Karotten.

Und noch mal.

Ein paar Pastinaken stehen noch im Beet.

Die Steckrüben entwickeln sich gut.

Die letzte Zucchinipflanze. Mal schauen ob diese beiden Zucchini noch was werden.

Ein bisschen Weißkohl. 

Roter Spitzkohl.

Viel Kohlrabi hab ich schon eingefroren und es stehen aber noch immer einige Pflanzen im Garten.

Petersilie.

Die fast vollständig abgeernteten Bohnen.

Der Lauch sieht leider nicht so toll aus.

Die Himbeeren sind einfach lecker!

Ob der Brokkoli im Hochbeet noch was wird?

Mangold.

Aus der Feldsalaternte wird dieses Jahr wohl auch wieder nichts. Ich glaub fast, die Vögel haben sich am Saatgut bedient.

Sonntag, 24. September 2017

Scharfe Tomatenpaste

Diese Tomatenpaste von Petra musste ich einfach nachbauen. Es las sich einfach zu interessant mit den Aprikosen und dem Anis. Pur mag ich beides nicht unbedingt sehr gerne, aber in dieser Paste passt es einfach!
Ein interessant süß-scharf-tomatiger Geschmack.
Ich hab übrigens vergessen meine Tomaten zu häuten und entkernen. Ja, das kann passieren. :-D
Eigentlich wollte ich die Tomaten kurz im Topf kochen und durch die Flotte Lotte passieren. Allerdings hatte ich dann versehentlich schon alle anderen Zutaten mit in den Topf geworfen. Gut püriert ist von der Tomatenhaut allerdings so gut wie nichts zu merken. Die Kerne merkt man allerdings schon, stören uns aber gar nicht.


Scharfe Tomatenpaste

500g Tomaten
1 rote Zwiebel
80g getrocknete Aprikosen
½TL Anissamen
125ml Olivenöl
1½TL Chili gepulvert 
Salz
Pfeffer

Die Tomaten entweder entstielen, kurz kochen, durch die Flotte Lotte passieren oder häuten, entkernen und würfeln. Die Zwiebeln schälen und grob würfeln, die Aprikosen ebenfalls grob zerkleinern. Nun Tomatenwürfel, Zwiebel, Aprikosenstücke, Anis, gemahlene Chilis und Olivenöl in einem Topf mischen und abgedeckt 4-5 Stunden ziehen lassen. 

Anschließend den Topf auf dem Herd erhitzen, ein halbe Stunde köcheln lassen, immer wieder mal umrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen, fein pürieren und abschmecken.
Heiß in sterile Gläser abfüllen.
Zur längeren Haltbarkein 30 Minuten bei 90°C einkochen.

Sonntag, 17. September 2017

Suga al diavolo

Ich hab noch so einige Tomaten-Rezepte, die ich eigentlich gerne bloggen würde bevor die Saison vorbei ist. Aber das werde ich vermutlich nicht mehr schaffen!
Heute fange ich (mach ich weiter) mit einer scharfen Tomatensoße an, die echt lecker wurde. Die Schärfe kann jeder selbst regulieren, in dem er mehr oder weniger scharfe Chilischoten verwendet. 
Ich habe eine Habanero und eine Piri Piri verwendet. Für unseren Gaumen ist das die perfekte Schärfe, wobei man die Habanero schon sehr deutlich heraus schmeckt. Nicht jeder mag den Geschmack der Habanero.
Entdeckt hatte ich das Rezept schon vor etwa 3 Jahren in dem Heft "Weck Land Journal", was ich mal geschenkt bekommen habe. Manchmal dauert es einfach lang. Schade eigentlich, denn durch die Kräuter schmeckt die Soße echt lecker.


Suga al diavolo

1kg Tomaten

Mein Stift scheint den Geist aufzugeben =/
120g Möhren
100g Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 Chilischoten (1 Habanero, 1 Piri Piri)
4EL Olivenöl
1 Zweig Petersilie
1 Zweig Minze
5 Salbeiblätter
1 Lorbeerblatt
10 weisse Pfefferkörner
1TL (Tomaten)essig
50ml Weißwein
Salz
Pfeffer aus der Mühle

Alles Gemüse würfeln.

Zwiebel und Knoblauch im Öl andünsten. Die restlichen Zutaten hinzugeben, aufkochen und weiter köcheln lassen. Durch ein Sieb passieren, pürieren oder durch die Flotte Lotte drehen, in den Topf zurück geben und dicklich einkochen lassen. Anschließend in sterile Gläser geben und bei 100°C für 90 Minuten einkochen.

Mittwoch, 13. September 2017

Ratatouille einwecken

Die Verwertung der Ernte läuft auf Hochtouren!
Da unser Ratatouille-Vorrat aufgebraucht ist und sich hier die Zucchini und Auberginen stapeln, beschloss ich welches einzukochen. Hier im Blog wollte ich nachschauen, wie lange und wie heiß ich es eingeweckt hatte und musste feststellen, dass ich es vor zwei Jahren gar nicht verbloggt hatte. Dabei war ich mir ganz sicher. Immerhin wusste ich noch sehr sicher, dass ich ziemlich zeitgleich Letscho eingekocht habe. Da beides bei gleicher Temperatur und gleich lange eingeweckt wird, hab ich halt dort nachgeschaut.
Der Vorrat hatte demnach 2 Jahre gereicht! Eigentlich benötigen wir es nur für ein schnelles Essen im Winter. Im Sommer wird Ratatouille einfach frisch mit der Ernte aus dem Garten gemacht. Am liebsten mit Polentaschnitten nach diesem Rezept

In der Zwischenzeit habe ich gelesen, dass Ratatouille auf Grund der Zwiebeln 60 Minuten eingeweckt werden sollte, wenn diese nicht gut durchgekocht sind. 
Da dieses Ratatouille gekocht wird bis die Soße dicklich wird, würde ich behaupten, dass das mit 30 Minuten passt Zumindest ist mir in den 2 Jahren kein einziges Glas schlecht geworden!


Ratatouille

6 rote und/oder gelbe Paprika
6 Aubergine
6 Zucchini
6 Zwiebeln, fein gewürfelt
6 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
Olivenöl 
1/2 TL Zucker
18 mittelgroße Tomaten
6 Zweig Rosmarin
6 Zweig Thymian
3EL weißer Balsamico
Salz
Pfeffer


Paprika, Aubergine und Zucchini fein würfeln. Das Gemüse in einer Pfanne ohne Öl nach und nach anbraten. Dabei das Gemüse immer wieder wenden. Am besten jedes Gemüse separat, jedes braucht unterschiedlich lang. Das angebratene Gemüse in einer großen Schüssel zwischenparken. Nebenbei die Tomaten würfeln und die Kräuter hacken.
Zwiebeln und Knoblauch mit dem Zucker in etwas Öl weich dünsten. Das angebratene Gemüse zugeben und kurz mitdünsten. Tomaten und Kräuter zufügen und so lange köcheln lassen bis die Soße dicklich ist.
Nun den Balsamico zur Ratatouille geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
Das Ratatouille in sterile Gläser bis 1cm unter den Rand füllen und 30 Minuten bei 90°C einwecken.

Diese Menge ergab bei uns ein leckeres Abendessen und 10 Weck-Sturz-Gläser á  370ml.
Dieses Rezept reiche ich beim "Blog-Event Konservieren" ein, welches gerade von Britta ausgerichtet wird.

Blog-Event CXXXIV - Konservieren (Einsendeschluss 15. September 2017)