Freitag, 28. November 2014

Garten Ende November '14

Nachdem es nach wie vor ungewöhnlich warm ist und wir noch immer keinen Frost hatten, gibt es noch ein wenig was im Garten zu sehen.

Kräuter gibt es in Massen, was wir momentan sehr häufig nutzen. Da kürzlich evtl. Frost angesagt war(der dann aber nicht kam), hab ich den Rosmarin vorsorglich mal zugedeckt. Das "Gras" sieht inzwischen herbstlich aus, hat aber immer noch schöne "Puschel", die man auf dem Bild grad nicht sieht.

Die Erdbeeren blühen schon lange inzwischen. Ein paar konnten wir rot ernten, besonders gut schmeckten sie allerdings nicht. Leider =( Hatte mich schon auf herbstliche Erdbeeren gefreut. Die Pflanzen sind allgemein irgendwie verwirrt.

Ganz, ganz spät hatte ich noch Phacelia (Bienenfreund) gesät, zum blühen hat er es aber leider noch immer nicht gebracht. Phacelia ist aber ein wirklich guter Bodendecker um Unkrautwuchs zu unterdrücken. An einigen Stellen im Garten hat das wunderbar funktioniert.
Ich vermute inzwischen einfach mal, dass diese Pepino reif sein müssen. Auch Melonenbirne oder Birnenmelone genannt. Ich werde sie demnächst mutig probieren und bestimmt berichten! =)

Der Mangold sieht richtig schön aus!

Die Schokoladenblume mit herbstlichem Hintergrund.

Eine einsame Ringelblume blüht noch.

Diese Schlüsselblume blüht inzwischen über einen Monat. Ein schönes Exemplar wie ich finde.

Sieht alles irgendwie nett aus mit dem rötlichen Laub.

Teufelsohrensalat und Radicchio hat es auch immer noch. Der Fenchel ist nun aber leider alle. =(

Steckzwiebeln und -knoblauch wachsen ganz ordentlich. Fast ein bisschen zu arg. Wen wundert es bei dem eher warmen Wetter. Die Kapuzinerkresse sät sich immer wieder selbst aus. Ich hoffe das waren nicht alle Samen, wäre schön wenn nächstes Jahr auch noch was aufgehen würde. 

Ein paar Frühlingszwiebeln stehen noch in diesem Blumenkasten.

Die Feigen wurden tatsächlich reif, nun sollte ich sie nur noch verarbeiten. Die Blätter hat die Pflanze alle abgeworfen. Allgemein haben die Bäume im Garten kaum noch ein Blatt. Inzwischen hätte ich nichts mehr dagegen, wenn es ein wenig kälter werden würde.

Unsere vielen Igel scheinen übrigens alle gut genährt einen Schlafplatz gefunden zu haben. Ich hab schon eine Weile keinen mehr gesehen. Ich hoffe sie kommen alle gut ins nächste Frühjahr. =)

Mittwoch, 26. November 2014

Keine Weihnachtsbäckerei, aber: Baileys-Kugeln

Bei uns werden wirklich keine Plätzchen gebacken. Was aber nicht fehlen darf in der Vorweihnachtszeit, ist Hüsinger. Letztes Wochenende wurden 4 Kuchen gebacken, die nun allerdings noch eine Weile stehen und durchziehen müssen.
Die letzten Jahre hab ich mir den Dezember mit Brigadeiros und Cookie Dough Pralinen die Zeit versüßt, die momentan der absolute Renner in meiner Statistik sind.
Dieses Jahr gönne ich mir Baileys-Kugeln, die ich erst letztens hier entdeckt habe. Selbst für mich "Pralinen-Niete" total einfach hin zu bekommen. Gut ist, dass sie im Kühlschrank stehen sollen. Ganz im Sinne von "Aus den Augen, aus dem Sinn" kann ich im Vorbeigehen nicht ständig naschen. 




Baileys-Kugeln

130g Löffelbiskuit
200ml Baileys
200g Vollmilchkuvertüre 
Puderzucker

Den Löffelbiskuit mit den Händen zerdrücken und in eine Schüssel geben. Dann etwas kleiner bröseln und den Baileys drüber gießen. Eine halbe Stunde im Kühlschrank ziehen lassen. Am Besten gelegentlich mit einem Löffel umrühren, damit sich der Löffelbiskuit gleichmäßig vollzieht. Nun die Schokolade schmelzen und zum Biskuit geben. Alles gut vermischen und über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Tag mit den Händen Kugeln formen und in Puderzucker wälzen.
Die Kugeln im Kühlschrank aufbewahren.

Montag, 24. November 2014

Johannisbeeressig

Heute komm ich Euch schon wieder mit einem Essig. ;-)
Zwar ist momentan so gar keine Johannisbeer-Saison, wer aber ein paar Sträucher im Garten hat, wird sicher das eine oder andere Kilo eingefroren haben, wie wir. =) Dieser Essig lässt sich auch wunderbar mit gefrorenen Beeren ansetzten und wäre natürlich unter anderem ein tolles Geschenk zu Weihnachten. Viel Arbeit macht er nicht, braucht nur ein wenig Zeit.

Ich hatte meine Essig im Sommer schon mit frischen geernteten Beeren angesetzt. Nun ist die Flasche fast leer und ich hab beschlossen noch schnell ein Foto von dem leckeren Rest zu machen.


Roter Johannisbeeressig



250ml Apfelessig
250g rote Johannisbeeren

Frisch geerntete Johannisbeeren müssen nicht vom Stängel gestreift werden. Einfach etwas mehr als die 250g in eine große Flasche geben und mit Apfelessig übergießen. Wer gefrorene Beeren verwendet muss sie nicht erst auftauen lassen. Die gefrorenen Beeren in eine Flasche geben und mit Apfelessig übergießen.
Flasche gut verschließen, 2-3 Wochen in der Küche stehen lassen und gelegentlich mal umschütteln.
Essigansatz durch ein Sieb mit einem Tuch absieben und in eine sterile Flasche füllen.

Samstag, 22. November 2014

Walnuss-Pesto zu Kartoffeln

Die Inspiration zu diesem Rezept fiel mir 2012 schon ins Auge. Leider hat es sehr lange gedauert bis es mir wieder in den Sinn kam. Da hab ich die letzten 2 Jahre echt was verpasst! Dieses Pesto zu Kartoffeln ist echt lecker!
Ich hab dann gleich die doppelte Menge vom Pesto gemacht, das gibt in den nächsten Tagen dann noch leckere Spaghetti. Im Rezept ist die Menge schon verdoppelt angegeben. Denn auf Vorrat lässt sich das Pesto auch gut herstellen. Wichtig ist dann, dass die Oberfläche gut mit Öl bedeckt ist, damit es haltbar bleibt. Einfrieren wäre eine Alternative.


Walnusspesto zu Kartoffeln



Kartoffeln, Menge je nach Hunger
100g Walnusskerne
2 Knoblauchzehe
60g glatte Petersilie
10g Parmesan
Olivenöl
Salz
Pfeffer

Walnusskerne, Knoblauch und Basilikum im Mixer oder einem großen Mörser zerkleinern. Parmesan dazugeben und mit Olivenöl zur gewünschten Konsistenz ergänzen.
Das Pesto 30 Minuten ziehen lassen, salzen, pfeffern und genießen.

Donnerstag, 20. November 2014

12tel Blick November '14

Es ist wieder soweit.
Tabea sammelt das Novemberbild unseres diesjährigen Ausschnittes.
Hier geht es zu genaueren Erklärungen.

Eigentlich hatte ich die Hoffnung ein herbstliches Regenbild präsentieren zu können. Für vorgestern war eigentlich auch Regen angesagt (meistens mache ich das Bild 2 Tage vorher), kurz nach dem Aufstehen kam dann aber auch schon die Sonne durch. Zwar nicht für lange, aber Regen kam auch keiner mehr. Die Sonnenscheindauer reichte aber aus um den Boden zu trocknen.
So kann ich Euch nun ein Bild mit herbstlichem und trockenem Garten zeigen.

Schaut Euch mal das Bild vom letzten Monat an, da hat sich echt was getan!
Der Nektarinenbaum hat in der Zwischenzeit fast alle Blätter verloren. Im Hintergrund mussten inzwischen die Herbsthimbeeren weichen. Man sieht ganz im Hintergrund links, die alten und großen Obstbäume wieder, die auch kaum mehr Blätter haben. In der Mitte vor der Schnecke verfärbt sich das Gras, hat aber immer noch schöne Puschel-Blüten. Die Vlies für den Rosmarin liegt schon seit letztem Monat bereit. Im Einsatz war es aber noch nicht, denn Frost gab es bisher noch keinen. Ganz recht am Rand hing in letzter Zeit der Topinambur ins Bild. Nachdem die Blüten verblüht waren und die Blätter braun wurden, hab ich ihn letztes Wochenende abgeschnitten, geschreddert und als Mulch verwendet.

Es ist eindeutig herbstlich geworden!
Und für das Dezember-Bild wünsch ich mir Schnee! =)



Dienstag, 18. November 2014

Granatapfelessig

Da wir uns inzwischen wieder mitten in der Granatapfelsaison (September bis Anfang Februar) befinden, zeig ich Euch meinen Granatapfelessig den ich letztes Jahr gemacht habe. Ganz, ganz einfach gemacht, braucht nur ein wenig Zeit und dafür bekommt man einen schön roten, fruchtigen Essig, den man auch gut zu Weihnachten verschenken kann.


Granatapfelessig



500ml Weißweinessig
1 Granatapfel


Den Granatapfel teilen oder auf brechen und die Kerne lösen.
Die Kerne in eine ausgekochte Flaschen geben.
Mit dem Essig übergießen und 4 Wochen ziehen lassen.
Ein Sieb mit einem Tuch auslegen, den Essig mit den Kernen hineingießen und den Essig auffangen. Wer den Essig etwas süßer mag, kann nun noch einen EL Honig darin auflösen.
Den Essig in ausgekochte Flaschen abfüllen.


Sonntag, 16. November 2014

Ahornsirup-Walnuss-Muffins

Es sollte mal wieder Muffins geben. M mag diese sehr gerne und ich hatte fast schon ein schlechtes Gewissen, denn in letzter Zeit war ich etwas im Cookiefieber. Aber nur fast, die Cookies waren einfach zu gut.
Als ich so am Rezepte wälzen war, fielen mir diese mit Ahornsirup ins Auge. Als ich beim durch sehen der Zutaten entdeckte, dass auch Walnüsse in den Teig gehören, war klar, die müssen es werden.
Allerdings sollte laut Rezept noch ein Topping auf die fertig Muffins. So was ist ja gar nicht mein Fall. Weder kann ich das, noch brauch ich das, noch will ich es. Mir sind Toppings in der Regel zu süß, zu mächtig und viel zu umständlich. Umständlich einmal zum essen und zum anderen sie überhaupt auf die Muffins rauf zu bekommen.
Da gestern aber absolutes, regnerisches Herbstwetter herrschte und ich alle Zutaten für die Hälfte vorrätig hatte, hab ich's halt mal versucht. 

Fazit: Ohne Topping schmeckt besser, man ist auch noch nicht ganz so nah am Zuckerschock und zukünftig wird es bei mir auch weiterhin eher Muffins als Cupcakes geben. ;-) 
Es soll sich bitte keiner angesprochen fühlen, das ist einfach mein ganz persönlicher Geschmack. =)

Das Rezept hab ich übrigens hier entdeckt. Ich hab ein mit Papierförmchen ausgelegtes Muffinblech benutzt. Der Teig reicht dann für "nur" 9 Muffins. Die Zutaten für's Topping kann man reduzieren, hab ich im Rezept auch schon beachtet.

Fazit zu den Muffins: Ahornsirup und Walnüsse passen wunderbar zueinander. Der Geschmack des Sirup kommt wunderbar durch.

Ahornsirup-Walnuss-Muffins

9 Muffins
80g Butter
60g Vanille-Rohrzucker
60ml Ahornsirup
2 Eier
120g Mehl
1TL Backpulver
1 Prise Salz
2EL Milch
50g Walnusskerne, grob gehackt
9 Walnusshälften
75g Doppelrahmfrischkäse
37g Butter, geschmolzen und abgekühlt
190g gesiebter Puderzucker
1EL Ahornsirup


Papierförmchen in die Mulden eines Muffinblechs legen.
Den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen. 
Die Butter schmelzen und leicht abkühlen lassen, Zucker zugeben und schaumig rühren. Ahornsirup und die Eier nach und nach zugeben und weiter rühren.
Mehl, Backpulver, Salz und Milch zugeben und kurz unterrühren. Die Walnüsse mit einem Löffel unterheben und die Muffinförmchen befüllen.
Für 20 Minuten backen, anschließend abkühlen lassen.

Für das Topping die Butter schmelzen und gut abkühlen lassen. Zusammen mit dem Frischkäse, dem gesiebten Puderzucker und dem Ahornsirup gut verrühren. Wenn die Masse zu flüssig ist, stellt man sie am besten für eine Weile in den Kühlschrank. Zum Dekorieren die Masse in einen Spritzbeutel füllen, die Muffins verzieren und mit einer Walnusshälfte dekorieren.