Dienstag, 3. März 2015

Bananen-Walnuss-Schoki-Cookies

Es hat mal wieder gut gepasst. Gerade erst hab ich dieses sehr lecker klingende Rezept entdeckt und schon war die Cookie-Lust da. Passenderweiße waren auch alle Zutaten vorrätig, so konnte ich Samstagmorgen gleich los legen. Die Cookies sind schön weich und trotzdem knackig durch die Walnuss- und Schokoladenstücke. Ich mag sie am liebsten schön kühl aus dem Kühlschrank. Am besten eignet sich eine sehr reife, dunkle Banane. Die haben am meisten Aroma.
Sehr lecker! Wird es bestimmt wieder geben!


Bananen-Walnuss-Schoki-Cookies

24 Cookies
55g Walnüsse
200g Vollmilchschokolade
1 reife Banane
150g weiche Butter
75g Zucker
70g Rohrzucker
1 Ei
1EL Vanilleextrakt
140g Weizenmehl, Type 405
65g Weizenvollkornmehl
1 gestr. TL Salz
1/2TL Natron
90g kernige Haferflocken

Die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen und weich werden lassen.
Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Walnüsse und die Schokolade grob hacken,die Banane mit einer Gabel zerdrücken. Alles zur Seite stellen. 
In einer Schüssel die Butter mit dem weißen und dem braunen Zucker mehrere Minuten schaumig schlagen. Das Ei und den Vanilleextrakt unterrühren und die Banane zugeben.
Nun die Mehle, das Salz und das Natron kurz unterrühren.
Zum Schluss die Walnüsse, die Schokolade und die Haferflocken kurz unterrühren.
Zwei Backbleche mit Backpapier belegen und mit Hilfe von zwei Löffeln auf jedes Blech 12 Teighäufchen setzten. Die Bleche nacheinander für 15-17 Minuten in den Ofen schieben und backen.

Samstag, 28. Februar 2015

12'tel Blick Februar '15

Es ist wieder so weit: Zeit für den 12'tel Blick.
Bei Tabea werden die Februar-Bilder gesammlt.
Es geht darum zum Ende jeden Monats ein Foto vom selben Ausschnitt zu machen. So erhält eine schöne Übersicht über den Wandel im Laufe eines Jahres.

Das Foto hab ich gestern Mittag geschossen, einem Tag an dem es ohne Unterbrechung geregnet hat. Im Gegensatz zum Januar ist es nun grün, nicht mehr weiß und recht matschig. Noch ist der Garten nicht typisch frühlingshaft saftig grün.
Nun aber zu den Bienen:



Letzte Woche war recht schönes Wetter. Ich hatte die Vorhersage im Blick und vermutete, dass die Bienen am Freitag das erste Mal fliegen könnten. 
M war krankheitsbedingt zu Hause und ich bat ihn, die Bienen, als auch den Wäscheständer der Nachbarin im Auge zu behalten. Einige werden sich nun sicher wundern, warum er den Wäscheständer beobachten sollte!? ;-)
Die Bienen konnten nun einige Zeit nicht fliegen. In dieser Zeit sammeln die Bienen den Kot in einer Blase. Unter normalen Umständen koten Bienen nicht im Volk ab. Das machen sie nur draußen. Wenn es also das erste Mal warm genug ist, so ca. 10-12°C, gehen die Bienen auf "Reinigungsflug".
Das machen sie nicht direkt vor dem Zuhause, sondern etwas entfernt. Angezogen werden sie dabei von großen hellen Flächen. Wie zum Beispiel helle aufgehängte Bettwäsche oder Tischtücher. Und da kommt die Nachbarin ins Spiel. Bei ihr hängt zu jeder Gelegenheit Wäsche draußen. Bisher hat sie nichts gegen meine Bienen in meinem Garten und ich möchte, dass das auch so bleibt.

Wie vermutet flogen die Bienen dann am Freitag (und es hing keine Wäsche draußen). Freitags hab ich früher Feierabend und konnte es selbst das erste Mal beobachten. Bei den Völkern auf zwei Etagen war dermaßen viel Flugbetrieb, dass ich die Fluglochverengung entfernt habe. Abends hab ich die Verengung wieder eingesetzt. Man kann sie beim Volk in der grünen Beute gut sehen.
Gleichzeitig gehen die Bienen auch auf die Suche nach Pollen, Nektar und Wasser. Jedes Volk hat Wassersammlerinnen. Bienen die ihr Leben lang nichts anderes tun. Pollen ist nun ganz wichtig. Eiweißnahrung für den Nachwuchs. Die Bienen kamen schwer beladen mit gelben (Haselnuss) und orangen (Krokus) Pollen zurück. Die jüngeren Bienen sind am "putzen". Über den Winter sterben einige Bienen und die liegen auf dem Boden der Beute. Ein Teil der Bienen schleppt diese Bienen vors Flugloch und andere Bienen bringen die toten Bienen weg. Das find ich immer wieder spannend zu beobachten, wie eine einzelne Biene eine tote Biene festhält und damit weg fliegt.

Eins hab ich ganz vergessen! Vor allen 5 Völkern war Flugbetrieb! Yeah! Alle Völker leben! =)
Aaaaaaaaber... ich habe den Verdacht ein Volk könnte buckelbrütig sein. Beim beobachten fiel mir auf dem Flugbrett der grünen Beute eine tote, helle, etwas größere Biene mit großen Augen auf. Hell, weil erst gar nicht geschlüpft. Dieses Volk hat fast durchgehend gebrütet. Ich vermute, als es die letzten Wochen sehr kalt war, konnte das Volk nicht alle Brut warm halten und ein Teil ging kaputt. Diese Waben werden dann ausgeräumt und die nicht fertig entwickelten Bienen weg geflogen. Das wäre theoretisch nicht so wild, aber diese Biene hatte ganz große schwarze Augen. Diese Biene sah irgendwie aus wie ein Drohn. Um diese Jahreszeit ziehen die Bienen noch keine Drohnen, also männliche Bienen. Ausser die Königin hat den Winter nicht überlebt und aus der Not heraus hat eine Arbeiterin begonnen zu stiften (=Eier legen). Eine Arbeiterin ist nicht begattet und kann daher nur unbefruchtete Eier legen und diese ergeben männliche Bienen. Solch ein Volk ist verloren.
Wieso nennt man das buckelbrütig?
Einige Zeit bevor Bienen schlüpfen, wird die Wabe mit einem Wachsdeckel verschlossen. Bei Arbeiterinnen ist dieser Deckel ganz glatt und eben. Da Drohnen größer sind und nicht in eine "normale" Wabe passen, ist der Wachsdeckel nicht eben, sondern gewölbt. Bildet also einen Buckel. Daher der Begriff buckelbrütig.

Noch ist das "nur" eine Vermutung. Gewissheit werd ich erst haben, wenn ich in das Volk rein schauen konnte. Das wird vermutlich im März der Fall sein, wenn es ein paar Tage warm war und die Weiden blühen. Drückt mir die Daumen, dass ich mich hoffentlich einfach nur Verguckt habe. =)

Mittwoch, 25. Februar 2015

Garten Ende Februar '15

Die letzten Monate gab es keinen Blick in den Garten. Ehrlich gesagt gab es auch nicht viel zu sehen. Aber so langsam erwacht er nach und nach zum Leben und mit der Aussaat hab ich inzwischen auch schon begonnen.
Da Ende des Monats nun immer der 12'tel Blick dran ist, kommt der Einblick in den Garten künftig kurz davor.

Die Schneeglöckchen zeigen sich schon seit einiger Zeit. Irgendwie entdecke ich jedes Jahr mehr.

Seit Ende vergangener Woche fliegen alle Bienenvölker sobald sich die Sonne zeigt. Hier hab ich eine Biene erwischt, die voll beladen mit Pollen zurück kommt. Vermutlich vom Krokus oder evtl vom Huflattich. Allerdings kommt der Krokus momentan weit häufiger vor.

Hier zwei der dunklen Krokusse.

Unterm Apfelbaum wachsen ganz viele helle Krokusse.

Hier nun ein Krokus mit einer Biene die versucht an den Nektar zu kommen.

Scheint nicht so leicht zu sein. =D

Der einzige Winterkopfsalat der im Herbst nicht von den Schnecken gefressen wurde. Besonders toll sieht er nach dem Schnee nicht aus, aber vielleicht erholt er sich?!?

Der Knoblauch hat den Winter bisher gut überstanden.

Ebenso die Zwiebeln.

Gelbe Krokusse find ich auch jedes Jahr mehr.

Die Winterlinge strecken nach und nach ihre Köpfe aus dem Boden.

Zwischen den Himbeeren übersehe ich jedes Jahr erntereifen Knoblauch. Inzwischen vermehrt er sich ganz gut.

Eine meiner Paprika-Pflänzchen.

Die Chilis bilden inzwischen auch schon das erste echt Blattpaar aus.

Die Auberginen wollten dieses Jahr nicht so recht keimen. Die wenigen bisherigen Pflanzen bekommen aber auch schon das erste echte Blattpaar.

Sonntag, 22. Februar 2015

lesenswert 3/15


  • In den letzten Wochen fielen mir riesige Vogelschwärme am Himmel auf. Jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit konnte ich mehrere riesige Vogelschwärme sehen, die flussabwärts in den tollsten Formationen unterwegs waren. Ich hatte als echt Bedenken, dass ich von der Strasse abkomme, weil ich meine Augen gar nicht davon losreißen konnte. Jeden Morgen fragte ich mich, was das für Vögel sind. M's Oma erzählte dann, dass es Bergfinken aus Skandinavien sind, die diesen Winter hier überwintern. Hier gehts zu einem interessanten Bericht vom Nabu mit einem Video. In Baden-Württemberg kommen sie wohl etwa alle 2 Jahre vor und immer da, wo es viele Bucheckern, Mais und andere Samen gibt. Die Millionen von Vögel nächtigen in einem kleinen Waldstück ganz in der Nähe und sind tagsüber in großen Gruppen den Flüssen (Rhein und Wiese) entlang auf Futtersuche. Abends sieht man sie dann wieder den Flüssen entlang zurück fliegen. Seit einer Woche hab ich allerdings keinen Vogelschwarm mehr gesehen. Vielleicht sind sie schon wieder auf dem Rückweg.
  • Bei Sarah Maria läuft bis Ende des Monats noch die Blogparade gegen Hass. Sie selbst beschäftigt sich zum Thema mit Sprachen und hat bisher zwei sehr interessante Beiträge geschrieben. Einmal über Arabisch und einmal über Türkisch.
  • Schneechaos in Istanbul. Spannender Text und tolle Bilder.
  • Rehe in der Stadt und dazu noch zutraulich? Unglaublich! Möglich in Japan. Bitte hier entlang.
  • Ganz allein in einem Nationalpark in Schweden ohne Strassen und Unterkünfte! Gefällt mir! Der Text und die Bilder laden zum Träumen ein.
  • Ist sich wer bewusst, was mit "Superfoods" (wie z.B. Boabab, Quinoa, ...) angerichtet wird? Als ich vor inzwischen doch einigen Jahren in Peru war, konnte man Quinoa noch überall kaufen. Das dürfte inzwischen nicht mehr oft der Fall sein. Denn von den Bauern kommt kaum mehr was auf den eigenen Markt. Die Ernte wird exportiert. Damit lassen sich viel bessere Preise erzielen. Selbst wenn etwas auf den eigenen Markt kommt, können die Einheimischen Quinoa nicht mehr bezahlen. Denn 1kg Quinoa kostet in Peru so viel wie 2kg Hühnchen oder 4kg Reis. Und Fleisch kann sich die ärmste Bevölkerung eh nicht leisten. So steigen die Ärmsten um auf andere Lebensmittel und die Folgen davon sind Mangelernährung. Dazu muss man sagen, dass Quinoa wirklich sehr gesund ist, da es sehr viele Mineralien, Vitamine und gesunde Fette enthält. Zudem werden inzwischen 95% der Agrarflächen von 20% der Betrieben genutzt. Die Kleinbauern geben auf und flüchten in die Slums der Städte. Und noch ein anderer Aspekt: Große Nachfrage nach Quinoa -> Monokulturen -> Schädlinge -> Pflanzenschutzmittel. Lest unbedingt mal diesen Artikel. Darauf gestoßen wurde ich von Creezy von Holy Fruit Salad.
  • Schon vor einer ganzen Weile hat Micha von Salzkorn von ihrer Art und Methode von Sauerteig und Brot backen berichtet. 
  • Ein schöner Bericht über zwei junge Leute, die den Hof der Eltern übernommen haben und weiter Liköre und Edelbrände herstellen. Sie beschäftigen sich inzwischen mit Pflanzen und bieten auch Tees und Tinkturen an. Ebenso bieten sie für die Menschen in der Umgebung einen Gemeinschaftsgarten an. Wer möchte kann ich Stück Garten haben, sein eigenes Obst und Gemüse anbauen und ernten. Schade, dass es sowas hier in der Gegend nicht gibt. Ich wüsste einige Leute, die Interesse daran hätten. 

Donnerstag, 19. Februar 2015

Marmorkuchen im Glas

Ich musste unbedingt mal wieder was Neues ausprobieren.
Bisher hat mich Kuchen im Glas eigentlich nicht gereizt.
Im Weck-Buch hab ich Rezepte entdeckt, die Gebacken und Eingekocht oder nur Eingekocht und dabei gebacken werden. Diese Kuchen halten sich wohl mindestens 6 Monate. Aber da ich eh gern backe, war das nie ein Thema.

Im Kraut&Rüben-Heft vom Februar entdeckte ich eine einfachere Version, bei der der Kuchen im Backofen gebacken und danach einfach sofort mit Gummiring, Deckel und Klammern verschlossen wird. Haltbar soll er mindestens 8 Wochen sein.
Da M in letzter Zeit häufiger Lust auf Marmorkuchen hat und wir zu zweit einen ganzen Kuchen nicht so schnell schaffen, beschloss ich, es nun doch mal auszuprobieren.
Eigentlich nimmt man Weck-Gläser in Sturzform, damit man den Kuchen leicht herausbekommt. Hab ich aber nicht, da mir die Tulpenform einfach besser gefällt und ich Kuchen auch gerne aus dem Glas löffle. ;-)
Natürlich kann jedes Kuchen-Rezept im Glas gebacken werden, sogar wohl auch mit Obst. Diese sind dann aber kürzer haltbar. Ich hab mich einfach an dem Rezept aus dem Kraut&Rüben-Heft orientiert. Wir fanden es etwas zu süß und würden nächstes Mal mindestens 50g weniger Zucker verwenden. Leider war die Teigmenge für 5 Gläser doch etwas viel. Mir sind 4 von 5 Kuchen leicht über den Glasrand aufgegangen. Die Deckel hab ich aber gut aufs Glas bekommen.

Leider sind die Fotos nicht besonders. Momentan setzt sich die Sonne leider nicht gegen den Hochnebel durch.

Was ist zu beachten, beim Kuchen backen und haltbar machen im Glas:

  • Gläser und Deckel mit heißem Wasser ausspülen und im Backofen bei 120°C 15 Minuten trocknen.
  • Sturzgläser mit Butter ausreiben, damit sich der Kuchen später aus dem Glas lösen lässt.
  • Die Gläser maximal bis zur Hälfte mit Teig befüllen.
  • Während die Kuchen backen, werden die Gummiringe ausgekocht.
  • Wenn die Kuchen fertig sind, werden die Gläser aus dem Backofen genommen und sofort mit Gummiring, Glasdeckel und Klammern verschlossen. Vollständig auskühlen lassen, Klammern abnehmen und testen ob alle Deckel halten.
  • Falls die Kuchen stark aufgegangen sind beim backen, können sie über den Glasrand heraus schauen. Falls mal ein Kuchen nur ein bisschen übersteht, kann man ihn mit dem Deckel runter drücken und das Glas verschließen. Falls allerdings mehr übersteht, sollte das abgeschnitten und dann das Glas verschlossen werden.

Marmorkuchen im Glas


5 Weck-Gläser à 500ml
250g weiche Butter
250g Vanillerohrzucker
5 Eier
1 Prise Salz
500g Mehl
1 Päckchen Backpulver
100ml Milch
3EL Kakaopulver
1 Schnapsglas Orangensaft

Butter, Zucker und Salz schaumig rühren. Nach und nach Eier zugeben.
Mehl und Backpulver miteinaner mischen und löffelweise der Masse zugeben. Anschließend die Milch zugießen und weiterrühen, bis ein cremiger Teig entsteht.
Die Hälfte des Teiges auf die Gläser verteilen, sodass sie knapp zu ¼ gefüllt sind. Danach den Rest des Teiges, das Kakaopulver und den Saft verrühren und die Masse ebenfalls in die Gläßer füllen, bis diese knapp halbvoll sind.
Wer mag verquirlt die zwei Teige mit Hilfe einer Gabel. Nun die Glasränder von Fett und Teigresten reinigen. 
Die Gläser in den auf 175°C Umluft vorgeheizten Ofen schieben und 40 Minuten lange backen.
Stäbchentest machen.
Wenn fertig, Gläser aus dem Ofen nehmen und sofort mit Gummiring und Deckel fest verschließen.
Nach dem Abkühlen kontrollieren ob die Deckel fest sitzen. 
Mindestens 8 Wochen haltbar.

Montag, 16. Februar 2015

Buchweizen-Porridge

Unter der Woche frühstücke ich mit meinem Kollegen im Geschäft, am Wochenende dann zu Hause. Zwischendurch mach ich mir dafür gern was besonderes. Vor einer Weile stolperte ich über dieses Buchweizen-Porridge
Mir selbst hab ich eine etwas abgespecktere Version gemacht, da es momentan im Garten eher kein frisches Obst zu ernten gibt. ;-)
Mir hat das Porridge richtig gut geschmeckt!


Buchweizen-Porridge

Eine Portion
125ml Wasser
50g Buchweizen
200ml Milch
1TL Löwenzahnhonig
1TL Vanillerohrzucker
3TL Kokosflocken
2 Handvoll Walnüsse

In einem kleinen Topf das Wasser aufkochen. In der Zeit den Buchweizen in ein Sieb geben und abspülen. Wenn das Wasser kocht, den Buchweizen zugeben und 10 Minuten kochen lassen. Währenddessen darauf achten, dass der Buchweizen nicht anbrennt.
Nun die Milch zugeben, aufkochen und weitere 5 Minuten köcheln lassen.
Honig, Rohrzucker, Kokosflocken und Walnüsse zugeben, unterrühren und genießen.

Freitag, 13. Februar 2015

Kartoffel-Bohnen-Eintopf

Vor kurzem war ich auf der Suche nach einer Verwertungsmöglichkeit für meine eingefrorenen grünen Bohnen und stieß dabei auf dieses Rezept von Tina, die auf Foodina bloggt. Lecker durch die Kokosmilch und schön scharf! Passt so richtig zu diesem kalten Wetter. =)
Leider hatte ich keine Curryblätter und hab sie auch einfach weg gelassen. Ich denke man kann diese nur schwer durch etwas anderes ersetzten.
Da momentan keine Tomaten-Zeit ist, hab eingekochte verwendet.
Weil mir bei den Senfsamen nicht ganz klar war, ob dunkler oder heller gemeint ist, hab ich je einen halben Teelöffel verwendet. Der dunkle Senf ist übrigens der schärfere von Beiden.

Kartoffel-Bohnen-Eintopf
Kizhangu payaru 

2 Portionen
300g Kartoffeln
100g grüne Bohnen
2EL Sonnenblumenöl
1TL Senfsamen
2 getrocknete rote Chilischoten
einige Curryblätter
2 Zwiebeln, gehackt
½TL Koriandersaat, gemahlen
½TL Garam Masala 
½TL Curcuma, gemahlen
¼TL Chilipulver
2 Tomaten, geviertelt
Salz
200ml Kokosmilch
1 Prise zerstossener schwarzer Pfeffer

Die Kartoffeln waschen, schälen und in Würfel schneiden. Die grünen Bohnen in 2,5cm lange Stücke schneiden. Das Sonnenblumenöl in einem großen Topf erhitzen und die Senfkörner zugeben. Wenn sie zu platzen beginnen, Chilischoten und Curryblätter in den Topf gaben und 2 Minuten garen lassen. 
Die Zwiebeln hineinrühren und bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten braten, bis sie weich sind.
Koriander, Garam Masala, Curcuma und Chilipulver einrühren. Die Tomaten zugeben und 5 Minuten garen. Die Kartoffeln untermischen und bei relativ schwacher Hitze 5 Minuten weiter braten.
Grüne Bohnen mit Salz nach Geschmack hinzufügen und 1 Minute garen, dann auf ganz schwache Hitze herunterschalten. Die Kokosmilch sowie 100ml Wasser in den Topf giessen und verrühren. Den Topfinhalt noch einmal 15-20 Minuten garen, bis alle Gemüse weich sind. Den Eintopf mit dem schwarzen Pfeffer bestreuen und heiß servieren.